- 19.09.2026, 16:11:32
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FPÖ - Nepp zu AirBnB: Am Abend wird der Faule scheinbar fleißig
Gewerbliche Wohnungswirtschaft wird zum Prügelknaben stilisiert – Ludwig macht Hausaufgaben nicht
„Nach dem offensichtlichen wohnpolitischen Scheitern von SPÖ-Wohnminister Andreas Babler versucht Michael Ludwig jetzt eine Nebelkerze zu zünden“, kommentiert Wiens FPÖ-Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp die angekündigten Maßnahmen in Zusammenhang mit touristischer Kurzzeitvermietung.
„Die Politik der SPÖ hat den Wiener Wohnungsmarkt in die Misere getrieben. Graubereiche bei AirBnB sind zwar ein Teil des Problems, das darf aber nicht über das Versagen von Michael Ludwig bei Wiener Wohnen und im Bereich des darniederliegenden Neubaus geförderter Wohnungen hinwegtäuschen“, fordert Nepp eine ehrliche Debatte. „Wenn die Mieten im ausfinanzierten Gemeindebau endlich an jene von Genossenschaften angeglichen würde, wäre das eine echte Entlastung für ca. 500.000 Wiener“, erneuert Nepp eine freiheitliche Kernforderung.
„Und wenn endlich die Vergabe von geförderten Wohnungen an die Staatsbürgerschaft gekoppelt wird, dann bekommen jene eine leistbare Wohnung, die jeden Tag aufstehen und arbeiten oder gearbeitet haben“, thematisiert Nepp wesentliche Probleme des Wohnungsmarktes. „Wir Freiheitliche haben auch auf Fehlentwicklungen und mangelnde Kontrolle bei AirBnB hingewiesen. Aber bei jeder Gelegenheit den gewerblichen Wohnbau als Prügelknaben vorzuführen ist skandalös. Entscheidend wäre, dass die Wiener SPÖ ihre Hausaufgaben im eigenen Wirkungsbereich endlich erledigt“, schließt Nepp.
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