- 18.09.2026, 10:27:03
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ÖVP-Hietzing/Zinkl/Gorlitzer/Mader ad Verbindungsbahn: Baustart ist Auftrag, genau hinzusehen
Jahrelange Bauarbeiten werden Hietzing verändern – ÖVP fordert strikte Einhaltung aller Auflagen und rasche Umsetzung des 15-Minuten-Takts
Mit dem heutigen Baustart für die Attraktivierung der Verbindungsbahn beginnt eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahrzehnte in Hietzing. Die Bauarbeiten werden den Bezirk über Jahre begleiten und Verkehrswege innerhalb und durch Hietzing nachhaltig verändern. Für die Hietzinger Volkspartei steht daher fest: Die Projektumsetzung wird mit Schwerpunkt auf den Anrainer- und Umweltschutz verfolgt.
„Heute beginnt für Hietzing eine jahrelange Bauphase. Umso wichtiger ist es, dass sämtliche Auflagen zum Schutz der Anrainerinnen und Anrainer sowie unserer Umwelt lückenlos eingehalten werden. Wir werden hier ein genaues Auge auf die ÖBB haben und bei Problemen konsequent Lösungen einfordern. Gerade während der Bauphase müssen die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich gehalten werden“, so Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl.
Der jahrelange Einsatz des Bezirks und der Bürgerinitiativen habe dazu beigetragen, wesentliche und rechtsverbindliche Auflagen zum Anrainer- und Umweltschutz zu erreichen. Nun komme es darauf an, dass diese Vorgaben in der Praxis auch tatsächlich eingehalten und laufend kontrolliert werden. Gleichzeitig müsse der mit dem Projekt verbundene Nutzen für den öffentlichen Verkehr möglichst rasch bei den Menschen ankommen. „Der 15-Minuten-Takt der S80 ist eine wichtige Verbesserung für Hietzing. Er darf nicht unnötig hinausgezögert werden, sondern muss so rasch wie möglich umgesetzt werden“, betont Zinkl.
Die Hietzinger Volkspartei habe das Projekt über Jahre als einzige Fraktion im Bezirk kritisch begleitet. Wesentliche Kritikpunkte seien trotz des langen Planungs- und Genehmigungsverfahrens bestehen geblieben. Dazu zählen insbesondere die Hochführung der Trasse sowie die Auflassung der Bahnübergänge in der Veitingergasse und Jagdschloßgasse.
„Wir hätten uns in wesentlichen Punkten andere und bürgernähere Lösungen gewünscht. Die Hochlage und die Sperre der beiden Bahnübergänge werden die Wege durch Hietzing dauerhaft verändern und eine Trennwirkung innerhalb des Bezirks bewirken. Eine ernsthafte Prüfung einer Tieflage und der Erhalt der bestehenden Querungsmöglichkeiten wären aus unserer Sicht die bessere Lösung gewesen. Diese Kritik bleibt auch mit dem Baustart aufrecht“, so Gemeinderat Michael Gorlitzer.
Mit dem Beginn des Projektes Verbindungsbahn gehe es in der Bauphase darum, bei allen noch bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten die Interessen der Hietzinger Bevölkerung bestmöglich einzufordern. Das betreffe neben dem Schutz der Bevölkerung während der Bauarbeiten insbesondere die konkrete Gestaltung des Umfelds der neuen Trasse.
„Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen ist es gelungen rechtsverbindliche Auflagen zum Schutz der Bevölkerung, der Natur und zu Ersatz-Baumpflanzungen vor dem BVwG durchzusetzen. Wir nehmen die ÖBB in den kommenden Bezirksvertretungssitzungen konsequent in die Pflicht“, so Klubobmann Harald Mader. „Wo Verbesserungen möglich sind, das gilt besonders für den Raum unter und rund um die Hochtrasse sprechen sich alle Bezirksrätinnen und Bezirksräte für einen Park zwischen Bossigasse und Hummelgasse mit Bäumen und Aufenthaltsflächen aus. Rund um die Bahntrasse darf keine unwirtliche Restfläche entstehen. Unser Ziel sind viel Grün, ein Park und attraktive Aufenthaltsbereiche, die einen echten Mehrwert für die Hietzingerinnen und Hietzinger schaffen.“
„Wir haben uns bei diesem Projekt in wesentlichen Punkten weniger invasive Lösungen gewünscht und unsere Kritik über viele Jahre deutlich gemacht. Jetzt beginnt die Bauphase. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen, die Einhaltung aller Auflagen einzufordern und bei der weiteren Umsetzung für Hietzing das Bestmögliche herauszuholen. Das Projekt Attraktivierung der Verbindungsbahn wurde unter dem Argument einer besseren öffentlichen Verkehrsanbindung vorgebracht, dieser muss zur baldigen Umsetzung kommen“, so Zinkl, Gorlitzer und Mader abschließend.
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