- 18.09.2026, 09:51:32
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Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ legt in Niederösterreich an
LH-Stv. Pernkopf, BM Holzleitner: Mit interaktiver Ausstellung Wissenschaft erlebbar machen
Die MS Wissenschaft macht mit einer interaktiven Ausstellung an Bord in Niederösterreich Halt. Unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ zeigt diese, wie Forschung und neue Technologien die Gesundheitsversorgung von morgen prägen werden. Zum Auftakt in Krems besuchten Bundesministerin Eva Maria Holzleitner und LH Stellvertreter Stephan Pernkopf die Ausstellung.
Der für die Wissenschaft in Niederösterreich zuständige LH-Stellvertreter Pernkopf betont dabei: „Ich setze auf die Wissenschaft, denn sie bringt unser Land voran, macht das Leben leichter und das Zusammenleben besser. Niederösterreich ist in der Forschung hervorragend aufgestellt. Unsere Wissenschaftseinrichtungen arbeiten tagtäglich an Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Dass Beiträge aus Niederösterreich auf der MS Wissenschaft sichtbar werden, zeigt die Innovationskraft unserer Forscherinnen und Forscher und wie wichtig uns eine lebendige Wissenschaftskommunikation ist. Wir wollen, dass Wissenschaft im ganzen Land erlebbar wird.“
„Wissenschaft muss für alle da sein. Deshalb brauchen wir Möglichkeiten, wie Menschen ganz unkompliziert mit Forschung in Berührung kommen können. Die MS Wissenschaft ist dafür ein tolles Beispiel: Unter dem Motto ‚Medizin der Zukunft‘ zeigt sie, woran heute geforscht wird und was diese Forschung für unser Leben bedeutet. Dass das Schiff dabei Deutschland und Österreich verbindet, verdeutlicht auch, wie wichtig Zusammenarbeit in der Wissenschaft ist. Denn Forschung kennt keine Grenzen und lebt vom Austausch. und davon, dass wir sie mit möglichst vielen Menschen teilen“, so Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner.
An rund 30 interaktiven Exponaten auf der MS Wissenschaft können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden: Sie testen Medikamente an einem künstlichen Organ, messen ihren Herzschlag mit einer Kamera oder tauchen virtuell in den Operationssaal der Zukunft ein. Drei Stationen widmen sich aktuellen Forschungsansätzen zu Demenz, Diabetes und Endometriose. Zwei Exponate stammen in diesem Jahr aus Niederösterreich und zeigen, wie innovativ die Forschungslandschaft im Land aufgestellt ist: Prof.in Drin Birgit Pfaller Eiwegger und Prof.in Dr.in Julia Mascherbauer vom Universitätsklinikum St. Pölten und der Karl Landsteiner Privatuniversität haben das Exponat „Geschlechtersensible Medizin“ konzipiert. Es erklärt, wie das sogenannte Gender Data Gap entsteht und wie Forschung dazu beiträgt, Diagnosen zu verbessern. Denn Herz Kreislauf Erkrankungen werden aktuell bei Frauen oft später erkannt als bei Männern, weil Symptome anders auftreten und Datenlücken bestehen. Das von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich entwickelte Exponat „Mindful Thinking“ wiederum zeigt, wie Achtsamkeit und Schlüsselkompetenzen wie Resilienz, Mut und Zusammenarbeit die mentale Gesundheit junger Menschen stärken können. Konzipiert wurde die Station von Prof.in Babette Lughammer und Prof.in Astrid Wittmann (Pädagogische Hochschule NÖ).
Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich ermöglichen 2026 den Aufenthalt der MS Wissenschaft in Österreich.
In Niederösterreich macht die MS Wissenschaft von 17. Bis 19. September in Krems an der Donaustation Nr. 39 Halt, ebenso wie in Tulln von 20. bis 22. September (Donaustation Nr. 26) und in Korneuburg von 23. bis 25. September (Anleger „Donau“).
Der Eintritt ist frei. Highlight Führungen täglich um 17 Uhr, am Wochenende zusätzlich um 11 Uhr. Infos & Anmeldung für Schulklassen: noe.gv.at/ms-wissenschaft.
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Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Hebenstreit
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