• 18.09.2026, 09:00:43
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Bildung gegen Gewalt im Klassenzimmer

Initiative für sichere Schulen

Wien (OTS) - 

Konflikte, Mobbing und digitale Radikalisierung sind in den heimischen Bildungsstätten im Vormarsch. Ein neues Projekt bietet Lösungen an.

Die Zahl der Suspendierungen ist im Schuljahr 2025/26 erneut gestiegen. 2440 Kinder und Jugendliche waren vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen. Teils tätliche Auseinandersetzungen, Drohungen, Sachbeschädigungen, Mobbing und der Online-Konsum extremistischer und gewaltbereiter Inhalte ist die große aktuelle Herausforderung für PädagogInnen im Bildungsalltag.

Jeder fünfte Schüler wird gemobbt

Die Zahlen ausgeübter und erlittener seelischer Gewalt sind besorgniserregend. Rund 20 Prozent der SchülerInnen fühlt sich wiederholt schikaniert. Mobbing nimmt immer mehr zu. Jedes fünfte Mädchen und fast jeder vierte Bursche sind betroffen, Sie werden regelmäßig zur Zielscheibe, Opfer gibt es in allen Altersgruppen. Im Ländervergleich liegen wir mit überdurchschnittlich hohen Zahlen im oberen Drittel.

Zudem gibt es laut aktueller OECD-Studie besonders an den heimischen Mittelschulen immer mehr verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Befragte DirektorInnen geben an, dass schon jede fünfte Lehrkraft regelmäßig mit Problemfällen zu tun hat.

Mit Unterstützung der international erfolgreichen Tech-Unternehmerin Pingping Gu startet die Bildung gegen Gewalt GmbH jetzt pünktlich zum neuen Schuljahr eine Offensive für mehr Sicherheit und weniger Gewalt sowie Mobbing.

Unterrichtsmaterial mit Videos und eigener Lehrgang

Ziel ist ein sicheres, respektvolles und inklusives Lernumfeld zu schaffen. In Kooperation unter anderem der Bildungs- und Landespolizeidirektion in Tirol sowie dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich - Landesklub Tirol - werden wirksame Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt, in jeder Form, in den Klassenzimmern entwickelt.

Zielgruppenorientiertes Unterrichtsmaterial samt Videobegleitung für 10- bis 14-Jährige in der Sekundarstufe wird dafür gemeinsam mit einem ExpertInnenteam erarbeitet. Geplant ist neben einer Fachkonferenz im DomQuartier in Salzburg Ende November mit namhaften ExpertInnen aus der Wissenschaft und schulischen Praxis sowie der Päpstlichen Universität zum Heiligen Kreuz in Rom auch eine eigene Fortbildungsreihe zum Thema Gewaltprävention an Schulen in Kooperation mit dem Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement (IFGK) in Wien.

Initiatiorin und Geschäftsführerin Pingping Gu zeigt sich vom Erfolg des schulischen Gewaltpräventions-Projekts überzeugt: “Ein friedliches Miteinander und ein sicheres Lernumfeld sind trotz der großen Herausforderungen möglich. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten erarbeiten wir Lösungen für die pädagogische Praxis.”

Rückfragen & Kontakt

Bildung gegen Gewalt GmbH
E-Mail: [email protected]

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