• 16.09.2026, 16:49:03
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Technology Talks Austria 2026: Mehr als 1.000 Teilnehmende erarbeiten Impulse für Europas technologische Führungsrolle

Am 10. und 11. September diskutierten mehr als 140 renommierte Speaker:innen mit mehr als 1000 Teilnehmenden über die technologische Führungsrolle und Resilienz Europas

Am 10. und 11. September diskutierten mehr als 140 renommierte
Speaker:innen mit mehr als 1000 Teilnehmenden über die
technologische Führungsrolle und Resilienz Europas
Wien (OTS) - 

Die Technology Talks Austria 2026, die am 10. und 11. September 2026 – im direkten Anschluss an das FFG-Forum – stattfanden, brachten unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“ hochkarätige Diskussionen und wertvolle Erkenntnisse, wie wir in Europa wissenschaftliche Exzellenz besser und rascher in technologische Führungsrolle, industrielle Stärke, strategische Autonomie und langfristige Resilienz umsetzen können. An der Ausrichtung der relevantesten Forschungs- und Technologiekonferenz Österreichs mit europäischer Perspektive waren insgesamt 48 Partner:innen aus der heimischen FTI-Community beteiligt.

Mehr als 1.000 Teilnehmende

Mit mehr als 1.000 Teilnehmenden über die beiden Tage hinweg, 140 Speaker:innen und insgesamt rund 30 Stunden Programm in 2 Keynotes, 6 Plenary Sessions, 3 Jungforschenden-Events, 12 Workshops und 5 Side Events – ergänzt durch ein Get Together und eine Exhibition mit zehn Ausstellenden – wurde das Thema „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“ von verschiedenen Seiten beleuchtet und Vorschläge für eine Verbesserung der Situation erarbeitet.

Kooperation aller Stakeholder

Es ist wesentlich, dass an solchen Debatten alle Stakeholder entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Innovationskette – Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft/Industrie und Politik/öffentliche Hand – beteiligt sind. „Gemeinsam entwickeln wir hier konkrete Perspektiven für Europas technologische Zukunft“, erläutert Brigitte Bach, Sprecherin der Geschäftsführung des AIT Austrian Institute of Technology und Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums der Technology Talks Austria. „Dabei diskutieren wir zentrale technologische Entwicklungen und wichtige Zukunftsfragen“, betont Andreas Kugi, Vorsitzender des Programm-Komitees der Technology Talks Austria und Scientific Director des AIT.

Hochkarätige Speaker:innen

Auf der Bühne diskutierten u. a. Christian Ehler (EU-Parlament), Jo De Boeck (imec), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (EU-Parlament), Dominique Foray (EPFL Lausanne), Sabine Herlitschka (Infineon/IV), Lars Reger (NXP Semiconductors) und Natalie Guichard (EDA) über resiliente Infrastrukturen, Innovationsökosysteme, industrielle Führungsfähigkeit, Dual-Use-Technologien und technologische Souveränität.

Impulse für das Innovations-Ökosystem

Hier einige Key Messages aus den reichhaltigen und fundierten Debatten:

  • Forschungs- und Innovationspotenzial in dauerhafte Stärke verwandeln: Europa verfügt über exzellente Forschung, innovative Start-ups und eine starke Industrie. Entscheidend ist, daraus global erfolgreiche Unternehmen und industrielle Wertschöpfung zu entwickeln und zugleich durch langfristigen Kompetenzaufbau, leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen und kritische Masse technologische Führungspositionen zu sichern.
  • Mehr Geschwindigkeit: Im globalen Technologiewettbewerb wird Geschwindigkeit zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Europa muss Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen, Investitionen schneller mobilisieren und erfolgreiche Technologien rascher skalieren.
  • Auf europäische Stärken fokussieren: Europa muss nicht in jeder Technologie selbst führend sein, sondern sollte dort kritische Masse und internationale Führungspositionen aufbauen, wo wissenschaftliche Exzellenz, industrielle Stärke und strategische Relevanz zusammenkommen.
  • Resilienz von Beginn an mitdenken: Kritische Infrastrukturen und technologische Systeme müssen von Beginn an robust, anpassungsfähig und sicher gestaltet werden; dazu gehören auch diversifizierte Lieferketten und ein verlässlicher Zugang zu kritischen Technologien.
  • Forschung und Industrie enger verbinden: Wissenschaftliche Exzellenz muss schneller in technologische und wirtschaftliche Wirkung übersetzt werden – durch durchgängige Transferpfade zwischen Universitäten, außeruniversitärer Forschung, Start-ups und Industrie sowie durch bessere Möglichkeiten für Demonstration, Erprobung und Skalierung.
  • Mehr Wachstumskapital mobilisieren: Ein tieferer und stärker integrierter europäischer Kapitalmarkt, mehr privates Wachstumskapital und attraktive Exit-Möglichkeiten sind entscheidend, damit innovative Unternehmen in Europa skalieren können.
  • Europa als einen Markt denken: Technologische Unternehmen brauchen einen europäischen Heimatmarkt, in dem sie rasch skalieren können. Dafür müssen nationale Fragmentierung und regulatorische Hürden reduziert und strategische Investitionen stärker europäisch koordiniert werden.
  • Zugang zu kritischen Ressourcen sichern: Technologische Souveränität braucht verlässlichen Zugang zu kritischen Rohstoffen, Energie und Vorprodukten. Europa muss einseitige Abhängigkeiten reduzieren, Kreislaufwirtschaft und Substitution vorantreiben und seine Lieferketten durch diversifizierte internationale Partnerschaften resilienter gestalten.
  • Dual-Use-Potenziale strategisch berücksichtigen: Viele Schlüsseltechnologien sind sowohl für zivile als auch für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen relevant. Diese Wechselwirkungen sollten frühzeitig berücksichtigt und Sicherheit im Sinne von „Security by Design“ von Beginn an mitgedacht werden.
  • Technologische Souveränität stärken: Technologische Souveränität bedeutet nicht Autarkie, sondern die Fähigkeit Europas, bei kritischen Technologien selbstbestimmt entscheiden und handeln zu können und über die dafür notwendigen Kompetenzen und Kapazitäten zu verfügen – bei gleichzeitiger Offenheit für vertrauenswürdige internationale Partnerschaften.

Fotos und Downloads auf der Website www.technology-talks-austria.at

Zum Nachschauen der Technology Talks Austria 2026 finden Sie auf unserer Website www.technology-talks-austria.at Fotos zu den Plenary Sessions, Workshops, Special Events und Networking Events. Darüber hinaus stellen wir unter www.technology-talks-austria.at/downloads sukzessive Workshop-Resümees zum Download bereit. Außerdem finden Sie dort auch ein Highlights-Video.

Save the Date: Technology Talks Austria 2027 am 9. und 10. September 2027

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz: Notieren Sie sich in Ihrem Kalender bereits den Termin für die Technology Talks Austria 2027, die am 9. und 10. September 2027 wieder back to back mit dem FFG-Forum im Wiener MuseumsQuartier stattfinden werden.

Getragen von der österreichischen FTI-Community

Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und der Industriellenvereinigung.

Als wissenschaftliche Partner sind acatech, AIT, Christian Doppler Gesellschaft, Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria, TU Austria, Österreichische Akademie der Wissenschaften und Österreichischer Wissenschaftsfonds eingebunden.

Starke Partnerschaften

Als Event-Partner mit an Bord sind JOANNEUM RESEARCH/Land Steiermark und TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben). Partnerschaften wurden weiters fixiert mit AI Factory Austria AI:AT, accent, ams OSRAM, AT&S AG, Austrian Cooperative Research (ACR), Austria Innovativ, Austria Presse Agentur APA, Austria Wirtschaftsservice (AWS), Boehringer Ingelheim, Bosch, Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), Cercle Diplomatique, Die Presse, ESA Phi-Lab Austria, ESBS Austria, Gaia-X-Hub Austria, InnoRegio Styria, Innovation Salzburg, Kunsthalle Wien, Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), message, Salzburg Research, Siemens Healthineers, Steirische Wirtschaftsförderung SFG, MuseumsQuartier Wien, Neat, Plattform Industrie 4.0, Stadt Wien, Tecnet Equity, TU Wien Spinoff Factory, UNICEF, Verein zur Förderung von Forschung und Innovation (VFFI), Volkshilfe Wien und Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

Programm, Speaker und Nachlese: www.technology-talks-austria.at

Rückfragen & Kontakt

Daniel Pepl, MAS MBA
AIT Communication for Technology Talks Austria
T +43 50550 4040
E [email protected]

Mag. Florian Hainz, BA
AIT Communication - Presse & PR
T +43 (0)50550-4518
E [email protected]

www.technology-talks-austria.at

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