- 16.09.2026, 14:32:02
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Industrie begrüßt Umsetzung des Industriestrompreises und Verlängerung der Strompreiskompensation
Wesentliche Instrumente, um Strompreise auf wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen – unbürokratische Ausgestaltung der Förderungen jedoch zentral
Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt ausdrücklich die Einführung des Industriestrompreises und die Verlängerung der Strompreiskompensation, wenngleich die budgetäre Dotierung insbesondere hinter Deutschland zurückbleibt. Der Industriestrompreis soll von 2027 bis 2029 rund 400 energieintensive Unternehmen entlasten. Für bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs soll der Strompreis auf bis zu 5 Cent/kWh gesenkt werden. Die Strompreiskompensation soll bis 2029 verlängert und auf weitere Sektoren ausgeweitet werden. Die Instrumente leisten damit einen dringend erforderlichen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.
„Der Industriestrompreis ist ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Gerade im europäischen Wettbewerb braucht die Industrie verlässliche und wettbewerbsfähige Energiepreise, insbesondere im Vergleich zu unserem wichtigsten Handelspartner Deutschland. Die mehrjährige Ausgestaltung schafft die notwendige Planbarkeit für Investitionen und Produktion in Österreich“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Die vorgesehene Standortgarantie ist beihilfenrechtlich nicht erforderlich und bleibt damit aus IV-Sicht ein Makel, der zusätzlichen Dokumentations- und Prüfaufwand schafft. „Generell sind jegliche beihilferechtlich nicht vorgesehenen zusätzlichen Hürden abzulehnen, weil sie den Aufwand für die Unternehmen unnötig erhöhen und damit die Wirksamkeit des Instrumentes schmälern“, so Neumayer. Betreffend Strompreiskompensation muss sich die Regierung auf europäischer Ebene mit Nachdruck gegen die nicht sachgerechte Herabsetzung des CO2-Emissionsfaktors einsetzen.
„Industriestrompreis und die Verlängerung der Strompreiskompensation müssen jetzt rasch und unbürokratisch umgesetzt werden. Entscheidend ist, dass die Entlastung bei den Unternehmen ankommt“, betont Neumayer abschließend.
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