- 16.09.2026, 12:36:03
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- OTS0139
LR Rosenkranz
Unterbesetzung in Justizanstalten sorgt für zu wenig Beschäftigung und Qualifizierung
„Die Vorfälle der vergangenen Monate zeigen erneut, wie angespannt die Lage in unseren Haftanstalten ist“, sagte Arbeitsmarkt Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz. „Unsere Justizwachebeamten leisten unter schwierigen Bedingungen wichtige Arbeit. Für einen funktionierenden Strafvollzug brauchen sie aber auch die notwendige Unterstützung und vor allem ausreichend Personal“ so Rosenkranz weiter.
„Seit November 2025 weisen wir darauf hin, dass es in den Justizanstalten mehr Personal braucht. Durch fehlende Beamte fehlen auch die Möglichkeiten, Häftlinge sinnvoll zu beschäftigen und Ausbildungen zu begleiten“, meinte Rosenkranz. Beschäftigung und Ausbildung schaffen Struktur im Haftalltag und sind ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Resozialisierung.
„Resozialisierung kann nicht durch Nichtstun gelingen. Beschäftigung und Ausbildung schaffen Qualifikationen, die nach der Entlassung den Einstieg in den Arbeitsmarkt erst ermöglichen. Gleichzeitig profitieren regionale Betriebe von der Zusammenarbeit mit Gefängniswerkstätten. Diese Möglichkeiten dürfen nicht am fehlenden Personal scheitern“, so Rosenkranz.
„Seit Monaten wird, auch im Rahmen der Landesarbeitsreferentenkonferenz, auf den Personalmangel hingewiesen. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass dieses Thema nicht weiter aufgeschoben werden darf. Justizministerin Sporrer darf nicht länger untätig zusehen und ist daher weiterhin gefordert, für ausreichend Personal in den Justizanstalten zu sorgen“, stellt Rosenkranz abschließend klar.
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