- 16.09.2026, 09:29:32
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Österreichs Pionierstädte machen gemeinsam #MeterMachen
Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, St. Pölten, Villach, Dornbirn und Wiener Neustadt beteiligen sich an der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE 2026
Heute startet die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE. Vom 16. bis 22. September machen alle Pionier-Großstädte Österreichs gemeinsam #MeterMachen. Die Pionier-Großstädte beteiligen sich an der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (EMW) und zeigen mit vielfältigen Aktionen, wie aktive, sichere und leistbare Mobilität in der Stadt gestaltet werden kann.
Die Städte gehören zu den zehn österreichischen Pionier-Großstädten, die als Vorreiter an der Transformation zur klimaneutralen Stadt arbeiten. Sie entwickeln und erproben neue Strukturen und Lösungen, um Klimaneutralität langfristig in der Stadtentwicklung zu verankern. Während der EMW werden diese Veränderungen für die Bevölkerung sichtbar und erlebbar.
Mobilität für alle Generationen
Unter dem Jahresthema „Mobilität für alle Generationen“ stehen 2026 die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senior:innen im Mittelpunkt. Alle Aktionen finden Sie hier. Sichere Wege, aktive Mobilität, attraktive öffentliche Räume und gesellschaftliche Teilhabe ziehen sich auch durch die Programme der Pionierstädte:
Wien verbindet Mobilität mit Nachbarschaft, Begegnung und dem Ausprobieren unterschiedlicher Mobilitätsformen. Neben der Grätzloase Stumpergasse, „Deutsch Café to go“ und „Gehen im Sitzen“ laden unter anderem ein Fahrrad-Parcours am Bruno-Pittermann-Platz und ein Geh-Café in Hietzing am 17. September zum Mitmachen ein. Am 18. September stehen ein Sharing Day und Radcheck in der Josefstädter Straße sowie ein Glücksrad am Donaukanal am Programm, wo am 19. September auch ein Radcheck angeboten wird.
Graz feiert am Autofreien Tag, dem 22. September, bereits zum 27. Mal ein großes Mobilitätsfest am Hauptplatz. Von Laufrad- und Barfußparcours über Fahrrad-Reparatur und -Waschservice bis zu Informationen zu Sharing- und Öffi-Angeboten reicht das Programm für Jung und Alt. Bereits während der EMW entdecken zudem mehr als 1.200 Grazer Volksschulkinder bei einer Entdeckungsreise zu Fuß durch die Innenstadt und einem Schrittzähler-Distanzspiel aktive Mobilität auf spielerische Weise.
Linz macht die Vielfalt nachhaltiger Mobilität mit einem umfangreichen Programm sichtbar: Beim Mobilitätsdialog Linz–Stuttgart werden Zukunftsfragen der Stadt- und Verkehrsplanung diskutiert, während der PARK(ing) Day in der Hafnerstraße zeigt, wie öffentlicher Raum auch anders genutzt werden kann. Beim Mobilitätsfest in der Domgasse stehen Öffis, Radfahren, Zufußgehen und Sharing-Angebote im Mittelpunkt. Ein weiterer Höhepunkt ist die große Linzer Radparade mit SternRADLn am 20. September, bei der Radfahrer:innen aus Linz und dem Umland gemeinsam unterwegs sind.
Salzburg stellt während der EMW klimafreundliche und barrierefreie Mobilität in den Mittelpunkt. Zum Auftakt lädt die Stadt am 16. September zum Mobilitätsfrühstück im Kurgarten mit kostenlosem Fahrradcheck und der Möglichkeit, das neue S-bike auszuprobieren. Beim Mobilitätstag am 17. September steht Salzburgs Mobilität von morgen im Fokus. Mit der inklusiven Rollstuhlwanderung „Roll-in Hellbrunn“ am 18. September und dem „Inklusions-Obus“ am 22. September, bei dem Menschen mit Behinderungen ihre Erfahrungen mit Öffis teilen, wird Mobilität zudem aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar.
Innsbruck zeigt, wie vielfältig nachhaltige Mobilität sein kann: Bei Stadtspaziergängen, Öffi-Ausflügen, Fahrrad-Aktionen und im Superblock können Menschen aller Generationen die Stadt neu entdecken, öffentliche Räume anders erleben und klimafreundliche Mobilität im Alltag ausprobieren.
„Mobilität bedeutet Freiheit und Teilhabe und die Möglichkeit, sicher und gut ans Ziel zu kommen. Der Superblock und viele weitere Aktionen der Mobilitätswoche laden dazu ein, neue Wege auszuprobieren und Innsbruck aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Gemeinsam erleben wir, wie lebenswerter unsere Stadt wird, wenn wir Menschen mehr Raum geben“, freut sich Stadträtin Janine Bex.
Klagenfurt setzt mit einer neuen Initiative für barrierefreie Mobilität im Busverkehr, vom kostenlosen Folder bis zu taktilen Leitsystemen und geschultem Fahrpersonal, auf selbstständige und sichere Mobilität für alle Fahrgäste. Während den Umsteigertagen 2026 können zudem alle Klagenfurt Mobil GmbH (KMG)-Busse kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden.
Villach lädt zum großen Mobilitätstag „Mobilität für alle“ sowie zu einer Technical Bike Tour und der Radtour „EUROPA ERFAHREN“.
Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh betont: „Die Europäische Mobilitätswoche ist die perfekte Möglichkeit, um ressourcenschonenden Mobilitätsformen ins Rampenlicht zu stellen. In Villach legen wir in dieser Woche besonderen Fokus auf unser in den vergangenen Jahren massiv ausgebautes Öffi-Angebot sowie auf die aktive Mobilität. Wichtig ist uns auch, die Rückmeldungen aus der Bevölkerung einzuholen, die uns wertvolle Inputs für die Verbesserung und den weiteren Ausbau des Öffi-Netzes liefern.“
St. Pölten stellt beim Tag der aktiven Mobilität das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren in den Mittelpunkt.
„St. Pölten bekennt sich als Pionierstadt zu einer Stärkung des Fuß- und Radverkehrs mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Neben Maßnahmen zur Erweiterung von Infrastruktur, dem Ausbau des beliebten nextbike-Systems, der Erhaltung und weiteren Ausgestaltung des St. Pöltner Stadtbussystems LUP soll St. Pölten als Stadt der kurzen Wege für die Bevölkerung noch besser werden. Mit dem Tag der aktiven Mobilität am 19. September am Rathausplatz stellen wir diese Bemühungen, neue Entwicklungen und Innovationen im Bereich der aktiven Mobilität im wahrsten Sinne des Wortes ins Zentrum St. Pöltens und damit ins Herz der Stadt“, bestätigt Vizebürgermeister Michael Kögl.
Dornbirn lädt im gesamten September alle Bürger:innen ein, das neue, VCÖ-prämierte Pilotprojekt VMOBIL Rad Dornbirn kostenlos auszuprobieren. Mit einem App-Code können die Räder zweimal je 30 Minuten gratis getestet werden – einfach ausprobieren, losradeln und Dornbirn neu erfahren.
„Als Pionierstadt wollen wir neue Lösungen nicht nur planen, sondern auch in der Praxis ausprobieren. Mit dem VMOBIL Rad haben wir in Dornbirn ein neues Angebot geschaffen, das bereits nach wenigen Monaten sehr gut angenommen wird. Die Mobilitätswoche ist eine gute Gelegenheit, das Rad selbst zu testen und vielleicht auch für den einen oder anderen Alltagsweg eine neue Alternative zu entdecken“, betont Bürgermeister Markus Fäßler.
Wiener Neustadt eröffnet die Mobilitätssaison bereits am 12. September mit dem Fahrrad- und Mobilitätstag „Radkultur für alle“ in der Neunkirchner Straße mit Fahrradcheck, Testfahrten, Kinderparcours und Rikscha-Fahrten mit „Radeln ohne Alter“. Auch die Gemeinderatssitzung wird während der EMW traditionell zur „GEHmeindeRADssitzung“: Mandatar:innen kommen dabei mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Sitzung. Zum Abschluss lädt die Stadt am 22. September um 18 Uhr zum Klimatalk „E-Mobilität im Faktencheck“. In einem Vortrag werden Fakten rund um E-Mobilität vermittelt und gängige Vorurteile aufgegriffen.
Gemeinsam #MeterMachen
Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE findet jährlich von 16. bis 22. September statt. Österreichweit beteiligen sich mehrere hundert Städte und Gemeinden sowie Bildungseinrichtungen, Betriebe und Organisationen. Höhepunkt ist der Autofreie Tag am 22. September.
Die EMW wird in Österreich im Rahmen von klimaaktiv mobil durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur umgesetzt. Unter #MeterMachen sind alle eingeladen, nachhaltige Mobilität auszuprobieren und neue Möglichkeiten für ihre Alltagswege zu entdecken.
Weitere Informationen und Veranstaltungen: mobilitaetswoche.at
Rückfragen & Kontakt
P&B Agentur für Kommunikation
Josefine Hüttisch
Telefon: 0676 313 9870
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.mobilitaetswoche.at/
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