• 16.09.2026, 09:18:33
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ÖVP-Figl: Wien-Holding-Arena wird zum Sinnbild rot-pinken Projektversagens

„Kurier“ berichtet von massiven Problemen und möglichem Aus des Prestigeprojekts - Kultursteuer und Arena-Chaos schaden dem Kulturstandort Wien

Wien (OTS) - 

Sieben Jahre nach der großspurigen Präsentation der Wien-Holding-Arena droht eines der größten Prestigeprojekte der Stadt endgültig zum Debakel zu werden. Die Verhandlungen sollen laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ derart festgefahren sein, dass in SPÖ-Kreisen mittlerweile sogar über ein mögliches Aus für die Arena gesprochen wird. 2019 wurde noch eine Eröffnung für 2024 angekündigt – im September 2026 gibt es nicht einmal eine Baugrube.

„Die Wien Holding Arena wird zum Sinnbild rot-pinken Projektversagens. Sieben Jahre Ankündigungen, jahrelange Verzögerungen, Millionen für Planung und Beratung – und am Ende steht nicht einmal fest, ob überhaupt gebaut wird. Es ist geradezu schamlos, wie sorglos seitens der SPÖ und der Neos mit dem Geld der Wiener Steuerzahler umgegangen wird“, so Landesparteiobmann Markus Figl in einer ersten Reaktion.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die geplante Kultursteuer wiegt dieses Versagen besonders schwer. Während SPÖ und Neos mit einer neuen Abgabe den Besuch von Konzerten und anderen Kulturveranstaltungen verteuern wollen, droht gleichzeitig ein zentrales Zukunftsprojekt für den Veranstaltungs- und Kulturstandort Wien am eigenen Missmanagement zu scheitern. „Mit der Kultursteuer drohen massive negative Auswirkungen auf die Wiener Kulturlandschaft. Wenn gleichzeitig die Wien-Holding-Arena auf der Kippe steht, fügt Rot-Pink dem Kulturstandort Wien gleich doppelt Schaden zu“, so Figl.

Die SPÖ-Neos-Stadtregierung sorgt für eine historische Schuldenexplosion und gleichzeitig verliert Rot-Pink die Kontrolle über ihre eigenen Großprojekte. Diese versinken im Kosten- und Terminchaos, während Transparenz und Verantwortungsbewusstsein völlig fehlen. „SPÖ und Neos müssen endlich offenlegen, wie es um dieses Projekt tatsächlich steht, und umfassende Transparenz walten lassen. Aus diesem essentiellen Zukunftsprojekt darf jedenfalls kein millionenschweres Phantomprojekt werden“, so Figl abschließend.

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