• 16.09.2026, 09:00:34
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Immobilienmarkt feiert Comeback: Österreich kauft wieder!

REMAX-ImmoSpiegel Gesamtmarkt 1. Halbjahr 2026

Das erste Halbjahr 2026 endet mit 66.591 Verbücherungen (+22,3 %
zum Vorjahr) und vor allem mit + 6,1 % über dem Zehnjahresschnitt.
Amstetten (OTS) - 

  • Mit 66.591 verbücherten Immobilien im ersten Halbjahr ist der Immobilienmarkt gegenüber 2025 um +22,3 % gewachsen
  • Gegenüber dem Vorjahr haben sich alle Bundesländer-Verbücherungsmengen positiv entwickelt, prozentuell am stärksten die Steiermark mit +29,4 %, gefolgt von Tirol (+29,0 %) und Vorarlberg (+28,1 %).
  • Auf den Zehnjahresschnitt hat Vorarlberg einen Vorsprung von +11,9 % und die Steiermark von +10,0 %.
  • Beim Stückzuwachs (HJ25 zu HJ26) führt Niederösterreich (+2.587) vor der Steiermark (+2.377) und Oberösterreich (+1.930).
  • Mit 19,59 Mrd. Euro ist der österreichische Immobilienmarkt im Vergleich zum Halbjahr 2025 mit Euro +4,27 Mrd. um +27,9 % gewachsen.
  • Wien führt mit 5,41 Mrd. Euro Umsatz (+29,1 %). Rang zwei geht an Niederösterreich mit 2,89 Mrd. Euro (+20,6 %).
  • Top-Ten-Städte und Bezirke nach Anzahl der verkauften Objekte im ersten Halbjahr 2026: Neben Graz mit 3.045 Verbücherungen sind Baden mit 1.449 und Graz-Umgebung mit 1.428 auf dem Podest. Dahinter landet Wien-Donaustadt (1.395) vor dem Salzburger Flachgau (1.392) und Innsbruck-Land (1.318). Platz sieben geht an die Stadt Salzburg (1.292), acht an Bregenz (1.187) und zehn an Tulln (1.167).

Den Gesamttext der Original-Presseaussendung inkl. Mengen und Umsätze für Österreich, Bundesländer und alle Bezirke, dazu historische Vergleiche finden Sie unter: www.remax.at/presse/presseaussendungen

Das erste Halbjahr 2026 endet mit 66.591 Verbücherungen (+22,3 % zum Vorjahr) und vor allem mit + 6,1 % über dem Zehnjahresschnitt.

Alle Bundesländer im Plus zum Vorjahr

Vorarlberg liegt zum Halbjahr 2026 mit 3.449 Verbücherungen um
+11,9 % über dem Zehnjahresschnitt und um +28,1 % über dem Vorjahr. Die Steiermark hat um rekordmäßige +29,4 % zum Vorjahr auf 10.457 Kaufakte zugelegt und sieht sich um +10,0 % über dem Zehnjahresmittel. Niederösterreich kommt mit dem stärksten nominellen Zuwachs von +2.587 Transaktionen auf 13.975 Verkäufe und auf die Mengenführerschaft. Das Bundesland Salzburg erreicht mit 4.695 Verträgen um +18,9 % mehr Immobilienverkäufe als im Vergleichszeitraum. Wien ist mit 11.114 Transaktionen zum Halbjahr 2026 zwar der zweitgrößte Markt, beim Zuwachs schaut mit +12,9 % ebenso wie beim Abstand zum Zehnjahresvergleich (+5,5 %) nur Rang fünf heraus. Oberösterreich kommt mit 9.397 Verbücherungen auf Platz vier und +4,4 % beim Abstand zum Zehnjahresschnitt. Um +17,6 % konnte das Burgenland seine Immobilienkäufe auf 3.388 Stück steigern. Tirol erreichte mit +29,0 % in Prozenten die zweithöchste Wachstumsrate auf gesamt 5.726 Objekte. Kärnten: 4.390 Verbücherungen sind um +662 oder +17,8 % mehr als 2025, aber um -1,2 % weniger als im Mittel der zehn Jahre zuvor.

„Wenn sieben der neun Bundesländer wieder über ihrem Zehnjahresschnitt liegen, dann ist das nach den Rückgängen in den vergangenen Jahren höchst erfreulich. Dass die Immobilienmarkttrendsetter Vorarlberg und Wien so gut unterwegs sind, und auch das Schwergewicht im Westen, Tirol, sich mit einer enormen Zuwachsrate wieder zurückmeldet, lässt ungeachtet aller realpolitischen Entwicklungen weiterhin zuversichtlich in die Zukunft blicken“, sagt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria und: „Auch wenn die Neubaurate viel zu gering ist und dies die Preise unnötig antreibt, wie wir schon seit geraumer Zeit warnen.“

Drittbestes Umsatzjahr bisher

19,59 Mrd. Euro Immobilienumsatz sind um +27,9 % mehr als im Vorjahr, und nur mehr -9,9 % weniger als im Rekordjahr 2022. Wien erreicht, wie der Bund, seinen bisher dritthöchsten Halbjahresumsatz: 5,41 Mrd. Euro (+29,1 % zu 2025). Niederösterreich kommt auf 2,89 Mrd. Euro mit einem Plus von 494 Mio. Euro bzw. +20,6 %. Den dritten Umsatzplatz hat sich Oberösterreich mit 2,49 Mrd. Euro knapp vor der Steiermark gesichert (+20,4). Die Steiermark kommt zum Halbjahr 2026 auf 2,44 Mrd. Euro und Platz vier. Tirol ist mit 2,04 Mrd. Euro nach 2021 und 2022 wieder zum Halbjahr über der 2 Mrd. Euro-Marke, und damit auf Rang fünf. Salzburg legt prozentuell +25,3 % zu und kommt auf einen Gesamtumsatz von 1,61 Mrd. Euro. Vorarlberg erreicht sein bisher dritthöchstes Halbjahresergebnis: 1,22 Mrd. Euro (+32,7 % mehr als 2025). Das dritte Mal wird Kärnten siebenstellig: 1,01 Mrd. Euro, +23,4 %. Das Burgenland erreichtein All-Time-High: 468 Mio. Euro und +38,1 % mehr als 2025.

Die großen Fische sind zurück!

„Der wieder gestiegene Gesamtwert der Top-100-Verbücherungen – von 1,5 auf 2,0 Mrd. Euro – und der Anstieg der Untergrenze für die Top 100 – von 6,2 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro – sind ein klares Indiz dafür, dass der Aufschwung am Immobilienmarkt in breiter Front angekommen ist“, erklärt Mag. Anton Nenning, Head of Research, REMAX Austria.

Auch der durchschnittliche Immobilienpreis, ein über alle Immobilientypen gemittelter Wert, stieg moderat um +4,3 %, also geringer als zwischen 2024 und 2025. „Auch das ist wiederum ein Zeichen, dass bei entsprechender Finanzierbarkeit der Wunsch nach Immobilieneigentum stark ausgeprägt ist und zuletzt auch wieder vermehrt realisiert wurde“, so Reikersdorfer.„Auch das ist wiederum ein Zeichen, dass bei entsprechender Finanzierbarkeit der Wunsch nach Immobilieneigentum stark ausgeprägt ist und zuletzt auch wieder vermehrt realisiert wurde“

Wie schon angemerkt, kommt der Aufschwung auch stark aus dem privaten Sektor: Doppelhaushälften haben die Mengendelle aus 2023 mit +52,5 % von 2025 auf 2026 ausgeglichen. Die Reihenhausmengen haben um +40,8 % im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Hausanteile sind 2026 mit +12,2 % deutlich freundlicher als 2025, aber weit entfernt vom allgemeinen Trend. Wohnungen entwickeln sich mit einem Zuwachs
von + 25,3 % weiter über dem allgemeinen Markt. Separat verkaufte PKW-Abstellplätze sind das erste Mal seit 2022 wieder fünfstellig: +28,9 %. Die Einfamilienhäuser haben 2024 die Trendwende eingeläutet, 2026 kommen sie zurück in alte Höhen mit +26,7 %. Grundstücke mit +13,4 % zum Halbjahr 2026 sind in Bezug auf den Gesamtmarkt kein Feuerwerk, aber im Vergleich zur Vergangenheit ein deutliches Licht am Ende des Tunnels. „Für viele junge Menschen ist der Bau eines neuen Eigenheims aufgrund der stetig steigenden Baukosten kaum finanzierbar. Viele Hausbauinteressenten weichen derzeit auf eine gebrauchte Immobilie und damit auf eine wesentlich günstigere Alternative aus“, erläutert Reikersdorfer. Die Verkäufe von Landwirtschaften sind nach -57,4 % (2025) mit +79,4 % wieder auf dem Weg der Genesung. Waldverkäufe sind von der allgemeinen Immobilienmarktsituation anscheinend völlig unbeeindruckt: -4,9 % im Vorjahr und heuer eine Mengensteigerung von +14,6 %. Auch Weingärten sind vom Privatimmobilienaufschwung abgekoppelt: Wie schon 2025 auch 2026 ein Rückgang um -1,1 %. Zinshäuser haben 2025 mit +25,0 % erheblich zugelegt, 2026 eine Verschnaufpause mit -5,0 %. Die wesentlich kleinere Kategorie der Zinshausanteile liegt jedoch mit +12,9 % über dem Vorjahr. Mehrfamilienhäuser haben den Aufschwung bei den Wohnungen endlich angenommen: +24,5 % (2026).

Weiter in der Entwicklung ist die Gruppe der Gebäude mit nicht weiter definierter Nutzung: Nach +16,0 % im Jahr 2025 heuer zum Halbjahr
+21,2 %. Bürogebäude haben bereits 2025 um +67,6 % zugelegt, 2026 unspektakulär um +3,5 %. Büroeinzelflächen sind 2026 ähnlich mit +3,1 %. Geschäftslokale des stationären Handels wurden zum Halbjahr 2026 um +10,8 % mehr gehandelt als 2025. Überraschenderweise ist die Anzahl der gehandelten Lagerflächen 2026 mit -26,0 % massiv gesunken.

ERKENNBARE MUSTER und TRENDS

Regionale Unterschiede: Westen stärker als Osten

Der Westen nimmt mengenmäßig mehr vom Aufschwung mit als der Osten: Tirol +29,0 %, Vorarlberg +28,1 %, dagegen nur +12,9 % in Wien und +17,6 % im Burgenland. Auch Oberösterreich ist mit +25,8 % besser dran als Niederösterreich mit +22,7 %.

Mehr Aufschwung am Land als in der Stadt

Der Aufschwung der Zentralregionen und Landeshauptstädte 2025 wurde 2026 von den ländlichen Regionen wieder egalisiert: Während Kärnten mit 17,8 % im Plus liegt, kämpft Klagenfurt mit -2,0 %. In Oberösterreich ähnlich: +25,8 % für das Land, jedoch nur +8,9 % für Linz. Detto in Salzburg: Das Bundesland feiert +18,9 %, die Stadt jedoch nur die Hälfte (+9,8 %). Ebenso Innsbruck (+4,1 %) im Vergleich zu Tirol (+29,0 %) und Vorarlberg (+28,1 %) zu Bregenz (+17,6 %). Nicht ins Bild passen Graz mit +33,9 % und +29,4 % für die Steiermark sowie die beiden kleinsten Landeshauptstädte, St. Pölten und Eisenstadt. Die Metropole Wien passt mit der schwächsten Zuwachsrate unter den Bundesländern (+12,9 %) wieder zur These.

Begründeter Aufschwung

„Das Auslaufen der temporären Gebührenbefreiungen für die meisten privaten Grundbuchseintragungen mit Mitte 2026, die Gewöhnung an das Zinsniveau und die Inflation sowie sicher eine Menge von Nachholeffekten haben den Immobilienmarkt im ersten Halbjahr beflügelt“, so Reikersdorfer. Die Tagebuchzahlen des Grundbuchs sind ein guter Indikator für zuvor abgeschlossene Kaufverträge. Im zweiten Halbjahr 2025 lag die Steigerungsrate zu 2024 pro Monat zwischen +6 % und
+14 %. Nur der Dezember lieferte einen Ausreißer mit +64 %. Dieses hohe Niveau hielt noch im Jänner und Februar mit +41 %, sank im März auf
+21 %, im April auf +13 % und im Mai auf -3 %. Der Juni sprang mit +38 % wieder an, möglicherweise weil manche Käufer die auslaufende Gebührenbefreiung noch nutzen wollten.Die vorliegenden Zahlen deuten eher darauf hin, dass sich der Markt auf diesem Niveau einpendeln wird, als dass die Rallye ungehindert weitergeht“, so Nenning, „weil die Leitzinserhöhung um ein Viertelprozent eher dämpfend als berauschend auf den Markt wirken wird und die Verbücherungsantragszahlen zum Halbjahr kumuliert nur mehr um -3,8 % unter jenen von 2022 liegen."

Jetzt ausreichend Angebot schaffen für leistbare Preise in der Zukunft

„Die Schaffung von Eigentum während der Berufszeit muss unbedingt gefördert werden – Eigentum bedeutet mehr frei verfügbares Einkommen in der Pension und schützt gleichzeitig vor Altersarmut. Es muss auch dringend in die Schaffung von neuem Wohnraum intensiviert werden. Wir brauchen bei steigender Nachfrage nach Wohnraum dringend mehr Angebot, damit spürbare Preissteigerungen aufgrund einer absehbaren Angebotsknappheit in Zukunft hintangehalten werden“, mahnt Reikersdorfer.

Marktführer mit bestem erstem Halbjahr

REMAX überzeugte 2025 mit dem besten Jahr in der Firmengeschichte, im ersten Halbjahr 2026 konnte dieser Trend weiter fortgesetzt werden. Die Gründe für die großartige Entwicklung des REMAX-Netzwerkes sind für Reikersdorfer vielfältig und im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. „Die bekannteste Immobilienmakler-Marke in Österreich, das täglich gelebte Netzwerk, Kooperationsgeschäfte zum Wohle der Kunden, die permanenten Investitionen in Technologie und Werbung auch in herausfordernden Zeiten, unsere Servicequalität dank Aus- und Weiterbildung und nicht zuletzt das positive Mindset in der Gruppe haben dem gesamten Netzwerk ein stabiles Fundament gegeben. Dass wir uns dermaßen gut entwickeln, macht uns stolz und gleichzeitig dankbar gegenüber unseren zahlreichen Kunden und all unseren Kolleginnen und Kollegen im REMAX Netzwerk. Derartige Erfolge sind keineswegs selbstverständlich und sind sicher nur gemeinsam möglich.“

DATENSICHERHEIT zählt für den Marktführe

Der REMAX-ImmoSpiegel und weitere Analysen von REMAX Austria, Österreichs klarer Nummer 1 in der Immobilienvermittlung, basieren auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im amtlichen Grundbuch verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden. „Wir verlassen uns bei unseren Marktanalysen und Marktwerteinschätzungen ausschließlich auf Gesamtauswertungen und nicht auf Stichproben und verwenden nur die Preise tatsächlicher Verkäufe und nicht Möchtegern-Angebotspreise im Web, von denen niemand weiß, zu welchem Preis die Objekte gekauft, ja, ob sie überhaupt gekauft wurden“, versichert Mag. Anton Nenning, REMAX Austria Head of Research.

„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited GmbH.

Alle Informationen und Grafiken: www.remax.at/presse/presseaussendungen

„Die kräftigen Zuwächse bei Transaktionen und Volumen zeigen, dass sich der Markt im ersten Halbjahr spürbar erholt hat. Für die verbleibenden Monate 2026 erwarten wir jedoch eine etwas verhaltenere Entwicklung. Steigende Zinsen sowie der Wegfall der Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr mit Ende Juni haben zuletzt dämpfend auf die Transaktionstätigkeit bei Wohnimmobilien gewirkt. Insgesamt bleibt der Ausblick positiv, das Tempo der Erholung dürfte sich aber abschwächen.

Gleichzeitig braucht es dringend mehr Neubau, insbesondere im leistbaren Wohnsegment. Bleibt die Nachfrage hoch und wächst das Angebot nicht entsprechend, wird der Preisdruck weiter zunehmen. Hier sind entsprechende Rahmenbedingungen seitens der Politik notwendig, um die Neubautätigkeit wieder anzukurbeln“, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria.

Rückfragen & Kontakt

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Verena Schwarzinger
Telefon: +43(0)66488249748
E-Mail: [email protected]

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