- 16.09.2026, 08:58:02
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FW-Langthaler: EZB-Zinshammer trifft Österreich zur Unzeit!
Höhere Zinsen bremsen Investitionen – Bundesregierung muss endlich die Standortbremse lösen
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) kritisiert die neuerliche Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank. Die Anhebung um 0,25 Prozentpunkte trifft Österreich ausgerechnet in einer Phase, in der Investitionen fehlen und der Wirtschaftsstandort massiv unter Druck steht.
Höhere Finanzierungskosten sind gerade für unsere KMU pures Gift. Investitionen in Maschinen, Digitalisierung, Betriebsstandorte und neue Arbeitsplätze werden teurer, verschoben oder überhaupt gestrichen. Auch die ohnehin angeschlagene Bauwirtschaft erhält damit den nächsten Dämpfer.
Die EZB begründet ihren Schritt mit dem anhaltenden Inflationsdruck. Umso mehr ist jetzt die Bundesregierung gefordert. Sie kann die Zinspolitik in Frankfurt nicht bestimmen – sehr wohl aber die Bedingungen für Unternehmer in Österreich.
Und genau dort passiert seit Jahren zu wenig. Hohe Energiepreise, explodierende Lohnnebenkosten, überbordende Bürokratie und eine enorme Steuer- und Abgabenbelastung machen Investitionen in Österreich zusätzlich unattraktiv.
Die FW fordert daher ein sofortiges Investitions- und Entlastungspaket: Lohnnebenkosten runter, Energie- und Netzkosten senken, Investitionen steuerlich stärker fördern, Eigenkapital stärken und Bürokratie sowie österreichisches Gold-Plating konsequent zurückfahren.
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Wenn die EZB auf die Zinsbremse steigt, muss die Bundesregierung endlich die Standortbremse lösen. Unsere Unternehmer können nicht gleichzeitig höhere Finanzierungskosten, teure Energie, überbordende Bürokratie und eine der höchsten Abgabenbelastungen Europas tragen. Wer jetzt Investitionen verhindert, gefährdet morgen Arbeitsplätze und Wohlstand.“
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