• 15.09.2026, 10:12:02
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Lesenlernen beginnt nicht am ersten Schultag

Netzwerk fordert verbindliche Lesestrategie ab dem Kindergarten

Wien (OTS) - 

Die PISA-2025-Ergebnisse für Österreich zeigen bei den 15- bis 16-jährigen Schüler erneut eine deutliche Verschlechterung der Lesekompetenz. Für eine Verbesserung ist es entscheidend, früher anzusetzen: Lesenlernen beginnt nicht am ersten Schultag. Kinder begegnen Sprache, Geschichten und Büchern von Geburt an, während die Anforderungen an die Lesekompetenz durch die Digitalisierung immer weiter gestiegen sind.

„Was steht da?“ fordert, die frühkindliche Leseförderung ins Zentrum der Bildungspolitik zu stellen. Kein Kind darf aus finanziellen oder sozialen Gründen von Büchern ausgeschlossen sein. Bibliotheken, Kindergärten und Schulen brauchen verlässliche Mittel und ausreichend Personal. Mit dem ab 2027 verpflichtenden zweiten Kindergartenjahr können alle Kinder erreicht werden. Entscheidend ist eine durchgängige Leseförderung, die Kinder von der Familie über den Kindergarten bis in die Volksschule begleitet. Bund, Länder und Gemeinden sind gefordert verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn frühe Leseförderung ist eine nachhaltige Investition in Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Zukunftschancen.

Was steht da? - Netzwerk frühe Leseförderung

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