• 12.09.2026, 14:50:32
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FW-Langthaler: Schultz zündet Nebelgranaten statt die Wirtschaftskammer zu reformieren!

Freiheitliche Wirtschaft fordert endlich echten Reformkurs statt Ablenkungsdebatten

Wien (OTS) - 

Die Freiheitliche Wirtschaft übt deutliche Kritik an WKÖ-Präsidentin Martha Schultz und ihrer jüngsten Forderung, die Sommerferien von neun auf sechs Wochen zu verkürzen.

Während Österreichs Unternehmer unter hohen Lohnnebenkosten, explodierenden Energiepreisen, ausufernder Bürokratie und einer massiven Standortkrise leiden, beschäftigt sich die Spitze der Wirtschaftskammer mit der nächsten gesellschaftspolitischen Nebendebatte.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Solche Forderungen wirken zunehmend wie Nebelgranaten, die von den tatsächlichen Problemen des Wirtschaftsstandortes und vor allem von der dringend notwendigen Reform der eigenen Wirtschaftskammer ablenken.

Martha Schultz sollte ihre Energie dort einsetzen, wo sie unmittelbar etwas verändern kann: in der eigenen Organisation. Statt Forderungen an die Bundesregierung zu richten, die anschließend folgenlos in Schubladen verschwinden, braucht es endlich konkrete und messbare Reformen innerhalb der WKÖ.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher einen echten Kammer-Kassasturz. Sämtliche Strukturen, Rücklagen, Beteiligungen, Funktionärsebenen und Doppelgleisigkeiten zwischen WKÖ, Landeskammern, Sparten und Fachorganisationen gehören auf den Prüfstand.

Kammerumlagen müssen deutlich sinken, parallele Verwaltungsstrukturen abgebaut, Funktionärsebenen reduziert und Rücklagen, Beteiligungen, Bezüge und Kosten vollständig offengelegt werden. Einsparungen dürfen nicht im System versickern, sondern müssen unmittelbar bei den Mitgliedsbetrieben ankommen.

Gleichzeitig muss die Wirtschaftskammer wieder das tun, wofür sie da ist: mit maximalem politischen Druck für niedrigere Lohnnebenkosten, wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger Bürokratie und echte Entlastungen für KMU und EPU kämpfen.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Frau Präsidentin Schultz, Österreichs Unternehmer brauchen keine neuen Nebelgranaten und keine Ablenkungsdebatten über Sommerferien. Sie brauchen endlich eine Wirtschaftskammer, die günstiger, schlanker und schlagkräftiger wird und gegenüber der Bundesregierung mit Nachdruck für den Standort kämpft. Kehren Sie zuerst vor der eigenen Tür: Kammer reformieren, Beiträge senken, Strukturen abbauen und den Unternehmern wieder eine starke Stimme geben!“

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Freiheitliche Wirtschaft
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fw.at

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