• 12.09.2026, 14:47:02
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FPÖ-Landbauer: „Was 1986 begonnen wurde, ist heute aktueller denn je“

Jörg Haider hat vor 40 Jahren eine Zeitenwende eingeläutet

St. Pölten (OTS) - 

„Vor 40 Jahren hat Jörg Haider in Innsbruck den Mut gehabt, gegen den damaligen politischen Mainstream anzutreten und eine grundlegende Veränderung einzuleiten. Dieser Aufbruch hat die österreichische Politik nachhaltig verändert. Heute stehen wir wieder an einem Punkt, an dem es Mut, Konsequenz und den Willen zur Veränderung braucht“, erklärt der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo Landbauer anlässlich des Festaktes zum 40. Jahrestages der Wahl Jörg Haiders zum Bundesparteiobmann in Innsbruck.

Der damalige Parteitag von Innsbruck sei weit mehr gewesen als ein Wechsel an der Spitze der Freiheitlichen. „Es war eine Entscheidung dafür, nicht länger zuzusehen, wenn die etablierten politischen Kräfte Probleme verwalten, anstatt sie zu lösen. Jörg Haider hat damals ausgesprochen, was sich viele Menschen gedacht haben. Genau diese Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten anzusprechen, ist auch heute eine der wichtigsten Aufgaben der Freiheitlichen“, so Landbauer. Diese Tradition setze die FPÖ mit dem heutigen Kurs von Bundesparteiobmann Herbert Kickl konsequent fort.

Zwar habe sich die politische Situation sich seit 1986 grundlegend verändert. Viele Herausforderungen seien jedoch erstaunlich ähnlich geblieben. „Damals ging es um ein festgefahrenes politisches System, um Proporz, Privilegien und eine Politik, die sich zunehmend von den Sorgen der Bevölkerung entfernte. Heute erleben wir wieder eine Politik, die den Menschen Vorschriften macht, während sie selbst ihre Verantwortung nicht wahrnehmen will. Die Belastungen steigen, die Zuwanderung bleibt ungelöst, unser Wohlstand wird gefährdet und gleichzeitig wird den Bürgern erklärt, warum angeblich alles alternativlos ist“, so Landbauer. „Genau deswegen braucht es einen Volkskanzler Herbert Kickl, der mit Mut, Entschlossenheit und der Bevölkerungsmehrheit im Rücken eine Trendwende herbeiführen kann, die das Land so dringend braucht“, betonte Landbauer.

Der entscheidende Unterschied zur Situation damals liege heute darin, dass die Freiheitlichen nicht mehr am Beginn einer politischen Entwicklung stünden. „Aus dem Aufbruch von 1986 ist eine politische Kraft geworden, die heute stärker denn je im ganzen Land verankert ist. Was damals mit einer mutigen Entscheidung in Innsbruck begonnen hat, findet heute seine Fortsetzung in einer selbstbewussten freiheitlichen Politik“, so Landbauer der betonte, dass besonders Niederösterreich dabei eine besondere Verantwortung trage. „Wir Freiheitlichen in Niederösterreich stehen für eine Politik, die zuerst an die eigenen Landsleute denkt. Sicherheit, Leistung, Eigentum, Heimat und eine funktionierende öffentliche Ordnung sind keine nostalgischen Begriffe, sondern die Grundlage für ein gutes Leben. Wer diese Werte verteidigt, handelt nicht rückwärtsgewandt, sondern übernimmt Verantwortung für die Zukunft.“

Der Landesparteiobmann sieht im 40. Jahrestag deshalb keinen Anlass für reine Nostalgie. „Wir blicken mit Respekt auf das, was damals geleistet wurde. Aber wir feiern nicht die Vergangenheit, sondern nehmen ihren Auftrag für die Zukunft ernst. Der Geist von Innsbruck bedeutet für uns uns nicht anzupassen, nicht einzuknicken und nicht aufzuhören, für jene Menschen einzustehen, die von der Politik zu lange überhört wurden, sagte Landbauer. „1986 hat Jörg Haider gezeigt, dass politische Verhältnisse nicht in Stein gemeißelt sind. Was damals möglich war, ist auch heute möglich“, zeigte sich Landbauer überzeugt davon, dass es mit einem Volkskanzler Herbert Kickl gelingen wird, Österreich auf die Erfolgsspur zurückzuführen.

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