- 12.09.2026, 13:07:02
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Wöginger: „Pflegende Angehörige sind das Rückgrat unseres Pflegesystems"
ÖVP-Sozialsprecher zum Tag der pflegenden Angehörigen am 13. September: Pflegegeld erneut valorisiert, Angehörigenbonus abgesichert, daheim vor stationär bleibt unsere Linie
„Hunderttausende Menschen in Österreich pflegen und betreuen einen Angehörigen zu Hause. Sie tun das leise, verlässlich und sehr oft rund um die Uhr. Ohne sie würde unser Pflegesystem keinen einzigen Tag funktionieren. Der 13. September ist deshalb kein Gedenktag, sondern ein Aktionstag, ein Danke an jene, die Verantwortung übernehmen, ohne lange zu fragen. Die Volkspartei ist seit Jahren der Anwalt der pflegenden Angehörigen und sie bleibt es. Dankeschön allein zahlt aber keine Rechnung. Es braucht handfeste Leistungen, und die liegen am Tisch: 100 Millionen als Offensivhilfe für die mobile Betreuung sind im Budget vorgesehen. Auch das ist eine Entlastung. Weiters wird das Pflegegeld seit 2020 jährlich automatisch angepasst, mit 1. Jänner 2026 erneut um 2,7 Prozent, und das trotz eines harten Konsolidierungskurses. Mehr als 500.000 Menschen beziehen heute Pflegegeld, die allermeisten von ihnen werden in den eigenen vier Wänden betreut. Der Angehörigenbonus, für den ich jahrelang gekämpft habe, liegt heuer bei 134,30 Euro im Monat und wird jedes Jahr valorisiert. Die Ersatzpflege kann seit 2024 bereits ab einem einzigen Tag in Anspruch genommen werden. Der Pflegefonds ist für heuer auf 1,207 Milliarden Euro aufgestockt, für Hospiz- und Palliativversorgung stehen 174,51 Millionen Euro bereit. Das ist keine Ankündigungspolitik, das ist Geld, das bei den Menschen ankommt", sagt August Wöginger, ÖVP-Sozialsprecher.
„Unsere Linie ist unverändert: daheim vor stationär. Die allermeisten Österreicherinnen und Österreicher wollen dort alt werden, wo sie ihr Leben verbracht haben, und diesen Wunsch nehmen wir ernst. Damit das gelingt, muss sich auch eine Auszeit ausgehen. Wer 365 Tage im Jahr da ist, braucht Kurzzeitpflege, Tagesbetreuung, Ersatzpflege und mobile Dienste, und zwar wohnortnah und nicht nur auf dem Papier. Entlastung heißt außerdem weniger Bürokratie. Jede Stunde, die in Formularen verloren geht, fehlt am Bett. Mein Zugang ist einfach: Wer sein eigenes Leben umstellt, um einen anderen Menschen zu pflegen, darf damit nicht allein gelassen werden. Daran arbeiten wir weiter, über den 13. September hinaus", schließt Wöginger.
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