• 11.09.2026, 10:00:12
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Wiener Gesundheitsverbund: Patient*innen-Sicherheit bei chronischen Erkrankungen

Am Tag der Patient*innen-Sicherheit am 17. September zeigt der Wiener Gesundheitsverbund, wie sichere Versorgung bei chronischen Erkrankungen gelingt

Wien (OTS) - 

Patient*innen-Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil einer guten Gesundheitsversorgung. Der Wiener Gesundheitsverbund verfolgt mit seiner Patient*innen- und Bewohner*innen-Sicherheitsstrategie einen langfristigen und systematischen Ansatz, um Sicherheitskultur und sichere Abläufe in allen Einrichtungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Rund um den internationalen Tag der Patient*innen-Sicherheit am 17. September macht der Wiener Gesundheitsverbund dieses Engagement auch heuer sichtbar. Das deutschsprachige Motto lautet 2026 „Chronisch sicher. Patient*innen-Sicherheit bei chronischen Erkrankungen“.

Chronische Erkrankungen sind oft schleichend beginnende gesundheitliche Störungen, die über Monate, Jahre oder ein ganzes Leben lang bestehen, da sie meist nicht vollständig geheilt werden können. Daher sind sie auch weltweit die häufigste Ursache für Sterblichkeit. Während des Krankheitsverlaufs erleben Menschen zahlreiche Untersuchungen, Behandlungen, Medikamente und Kontakte mit den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitssystems. Allein im Wiener Gesundheitsverbund reicht die Versorgung von der medizinischen Behandlung in spezialisierten Ambulanzen bis hin zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung von hochbetagten Menschen in den 9 Pflegehäusern.

„Menschen mit chronischen Erkrankungen begleiten wir im Wiener Gesundheitsverbund oft über viele Jahre. Um ihre Sicherheit über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg zu gewährleisten, braucht es eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dazu gehören eine gute Abstimmung zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen, eine klare sowie verständliche Kommunikation, die sichere Anwendung von Medikamenten und die aktive Einbindung der Patient*innen. Wir begleiten Patient*innen mit chronischen Erkrankungen so, dass sie für sich selbst zur*zum Expert*in werden“, betont Evamaria Tieber, Leiterin des Vorstandsressorts Qualität, Prävention und Sicherheit im Wiener Gesundheitsverbund.

Sichere Medikamenten-Anwendung in der Klinik Hietzing

Wie wichtig die aktive Einbindung von Patient*innen bei einer langfristigen Behandlung ist, zeigt ein Beispiel aus der Klinik Hietzing. Dort werden Patient*innen mit Cystischer Fibrose klinisch-pharmazeutisch beraten. Gemeinsam wird die oft komplexe Medikation überprüft und besprochen. So können Unklarheiten oder Abweichungen im Medikamenten-Plan erkannt und Patient*innen im sicheren Umgang mit ihren Arzneimitteln unterstützt werden.

Auch bei anderen chronischen Erkrankungen setzt die Klinik Hietzing auf verständliche Patient*innen-Information. Mittels speziell entwickelter Materialien wird etwa über mögliche Blutungen im Magen-Darm-Bereich unter bestimmten Medikamenten informiert, oder Patient*innen mit chronischen Netzhauterkrankungen über ihre regelmäßige Behandlung und wichtige Warnzeichen aufgeklärt.

Patient*innen-Sicherheit in den Einrichtungen sichtbar machen

Neben solchen konkreten Maßnahmen im Versorgungsalltag nutzt der Wiener Gesundheitsverbund den Tag der Patient*innen-Sicherheit auch, um das Thema in seinen Einrichtungen verstärkt sichtbar zu machen. In der Klinik Donaustadt geht es unter anderem um den letzten Sicherheitscheck vor einer Operation, Arzneimittel-Sicherheit und Sicherheitskultur in der Anästhesie. Im AKH Wien informieren Expert*innen über sichere Arzneimittel, Händehygiene, Wundmanagement und Blutprodukte. In den Pflegehäusern stehen der Trainingsraum mit Sicherheitsrisiken „Room of Risks“, sichere Medikamenten-Versorgung, das Vier-Augen-Prinzip und Wund-Management im Mittelpunkt. Das Therapiezentrum Ybbs setzt auf Brandschutzschulungen für Patient*innen – vom sicheren Umgang mit Sauerstoff bis zum richtigen Verhalten im Brandfall.

Begleitet wird der Aktionstag von einer Folge des WIGEV-Podcasts KLINIKKOSMOS rund um das Thema Patient*innen-Sicherheit. In der Nacht auf den 17. September werden außerdem die Außenbereiche der Einrichtungen des Wiener Gesundheitsverbundes Orange beleuchtet, der internationalen Signalfarbe für Patient*innen-Sicherheit.

Sicherheit als gemeinsamer Auftrag

Die Aktivitäten rund um den 17. September machen sichtbar, was im Wiener Gesundheitsverbund über das ganze Jahr hinweg gilt. Und das nicht nur bei chronischen Erkrankungen. „Patient*innen-Sicherheit ist eine Teamleistung, innerhalb des Wiener Gesundheitsverbundes ebenso wie in der Zusammenarbeit mit externen Gesundheitsdienstleister*innen. Gleichzeitig sind auch Patient*innen und Angehörige wichtige Partner*innen. Wer gut informiert ist, Fragen stellt und Unsicherheiten anspricht, trägt aktiv zu einer sicheren Behandlung bei“, so Tieber.

Mehr Informationen zur Patient*innen-Sicherheit im Wiener Gesundheitsverbund:
https://gesundheitsverbund.at/patientinnensicherheit/

Rückfragen & Kontakt

Wiener Gesundheitsverbund - Unternehmenskommunikation
Tobias Grubinger
Telefon: +43 664 823 54 24
E-Mail: [email protected]

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