• 10.09.2026, 12:25:03
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FPÖ - Krauss: Bildungsvordenkerin Wiesinger bestätigt freiheitliche Forderungen

Frühe Sprachtests und verpflichtender Kindergarten. Wer Integration seiner Kinder verhindert, muss mit Konsequenzen rechnen

Wien (OTS) - 

„Die renommierte Pädagogin und Autorin Susanne Wiesinger bestätigt, was wir Freiheitliche seit Jahren fordern. Deutschförderung muss lange vor dem Schuleintritt beginnen. Wer erst in der Volksschule draufkommt, dass ein Kind kaum Deutsch spricht, hat die wichtigsten Jahre in der Kindheit bereits verschlafen“, erklärt Wiens FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss zum aktuellen „Standard“-Interview.

So fordert Wiesinger nach dem Vorbild des Mutter-Kind-Passes regelmäßige Sprachstandsfeststellungen von klein auf. Kinder, die mit drei Jahren keine oder kaum Deutschkenntnisse haben, sollen verpflichtend und ganztägig den Kindergarten besuchen. Eine Forderung mit der die FPÖ jüngst bei der Mutter-Kind-Pass Reform bei der Regierung vor wenigen Jahren abgeblitzt ist. „Übrig geblieben ist nur eine Umbenennung in Eltern-Kind-Pass. Aber genau dort müssen wir ansetzen. Kinder dürfen nicht die Rechnung dafür bezahlen, dass ihnen zu Hause der Erwerb der deutschen Sprache verwehrt wird. Wer seinem Kind die Chance auf Deutsch und damit auf Bildung und Integration nimmt, muss mit deutlichen Sanktionen rechnen“, fordert Krauss.

Auch religiöse Sonderwünsche dürften die Kindergartenpflicht nicht aushebeln: „Kinder bereits um elf Uhr abzuholen, weil das Mittagessen nicht halal ist, wäre damit ein bewusstes Sprachförderungsversäumnis. Der Staat stellt eine vernünftige Verpflegung bereit. Wer diese nicht annimmt, sorgt sich am besten selbst für eine Alternative aber das Kind bleibt im Kindergarten.“

Wiesinger beschreibe demnach keine Theorie, sondern die Realität in unseren Bildungseinrichtungen. „Frühe Sprachtests, verpflichtender Kindergarten bei Deutschdefiziten und spürbare Konsequenzen für Eltern, die sich diesen Regeln widersetzen. Das ist der Kurswechsel, den Wien jetzt braucht. SPÖ und NEOS müssen aufhören, Integrationsverweigerung auf dem Rücken unserer Kinder zu dulden“, so Krauss abschließend.

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