- 10.09.2026, 12:14:32
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SPÖ-Manninger: Gewalt gegen Frauen stoppen!
Regierung baut Gewaltschutz aus – Sexualstrafrecht wird verschärft
„Das Ausmaß der Gewalt an Frauen in unserem Land ist erschreckend. Männer quälen, schlagen, vergewaltigen und morden Frauen. Sie nehmen sich das Recht heraus, über das Leben von Frauen zu bestimmen. Diese Gewalt müssen wir stoppen“, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger, die heute, Donnerstag, an der Solidaritätswanderung #GehenGegenGewalt teilnimmt, zu der der Verein „Frauen für Frauen“ aufgerufen hat. ****
Die Regierung baut Beratung und Gewaltschutz weiter aus. Das Frauenbudget wurde deutlich erhöht, um Hilfsangebote für Frauen zu stärken. „Jede Frau in Österreich soll wissen: Sie ist nicht allein. Wir haben ein dichtes Netz an Beratungs- und Hilfseinrichtungen – von den Gewaltschutzzentren über Frauenhäuser und Frauen- und Mädchenberatungsstellen bis zur Frauenhelpline gegen Gewalt unter 0800 222 555“, so Manninger.
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und Gewista haben heute gemeinsam mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner die Kampagne „Lieber ein Anruf mehr!“ vorgestellt. „Männergewalt gegen Frauen hat System. Die Scham muss endlich die Seiten wechseln“, so Manninger.
„Die Bundesregierung verschärft das Sexualstrafrecht. Dazu gehört auch das Verbot des Besitzes von Vergewaltigungsvideos. Wer Frauen sexualisierte Gewalt antut, muss konsequent verfolgt und zur Verantwortung gezogen werden“, so Manninger. Gerade bei sexualisierter Gewalt ist auch die internationale Zusammenarbeit entscheidend. Täter agieren über Staatsgrenzen hinweg, deshalb muss auch die Strafverfolgung grenzüberschreitend funktionieren. Österreich ist Teil der Europol Operation MEDUSA. Mehr als 500 Täter wurden bereits europaweit identifiziert. Sie sollen ihre Partnerinnen betäubt, vergewaltigt und die Taten gefilmt haben. „Kein Täter darf sich sicher fühlen, weder in Österreich noch über unsere Grenzen hinaus“, so Manninger. (Schluss) bj
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