- 10.09.2026, 11:01:32
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ÖVP-Möllner/Marx: Mehr als 2.600 Unterschriften und über 100 Teilnehmer bei Demo senden starkes Signal für Erhalt der Währinger Straße
Schluss mit der Blockadepolitik von Grün und SPÖ in Währing - Wir brauchen einen Schulterschluss in der Politik gemeinsam mit der Bevölkerung
Die Petition zum Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung in der Währinger Straße zwischen Klostergasse und Vinzenzgasse setzt ihren Erfolgskurs fort. Mittlerweile wurden mehr als 2.600 Unterschriften gesammelt. Darüber hinaus haben heute über 100 Bürgerinnen und Bürger bei einer Demonstration ein deutliches Zeichen gegen die geplante Sperre gesetzt.
„Mehr als 2.600 Unterschriften und über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der heutigen Demonstration zeigen klar: Die Menschen in Währing wollen den Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung. Die Petition wird künftig im Petitionsausschuss der Stadt Wien behandelt und hat sich zu einer der größten Bürgerbewegungen im Bezirk entwickelt“, betont ÖVP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Oliver Möllner.
Starkes Signal der Bevölkerung
Die hohe Zahl an Unterstützerinnen und Unterstützern zeigt, dass die Diskussion rund um die Zukunft der Währinger Straße weit über Parteigrenzen hinausgeht. Anrainerinnen und Anrainer, Familien, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Pendlerinnen und Pendler fordern den Erhalt der bestehenden Verkehrsverbindung.
„Die heutige Demonstration hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass die Bevölkerung ihre Stimme erhebt. Dieses klare Signal darf nicht ignoriert werden“, so Möllner.
Aktuelle Pläne von Grün-Nossek und SPÖ stehen im Widerspruch zum Beteiligungsprozess
Besonders kritisch sieht ÖVP-Klubobfrau Beate Marx, dass die aktuell von Silvia Nossek und der SPÖ Währing verfolgten Pläne den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses widersprechen.
„Von rund 1.250 Rückmeldungen forderten lediglich etwa zehn eine autofreie Währinger Straße. Der überwiegende Teil sprach sich für den Erhalt der bestehenden Verkehrsverbindung aus. Trotzdem werden weiterhin Varianten verfolgt, die eine Unterbrechung der stadteinwärts führenden Verbindung vorsehen“, betont Marx.
„Wer Bürgerbeteiligung ernst nimmt, darf Ergebnisse nicht ignorieren, wenn sie politisch unbequem sind. Die Menschen wünschen sich Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, aber keine Sperre zwischen Klostergasse und Vinzenzgasse“, so Marx und Möllner.
Schulwegsicherheit und Verkehrssicherheit werden verschlechtert
Die ÖVP Währing warnt vor einer Verschlechterung der Schulwegsicherheit durch die geplante Sperre. Der stadteinwärts führende Verkehr würde künftig entweder durch das Schulviertel rund um den Ebner-Eschenbach-Park oder über die bereits stark belastete Kreuzung Gentzgasse/Türkenschanzstraße geführt werden.
„Besonders kritisch ist, dass trotz der zusätzlichen Verkehrsbelastung keine Verbesserungen vorgesehen sind. Weder eine Ampelanlage noch ein neuer Schutzweg sind geplant. Gleichzeitig drohen sich die Sichtverhältnisse an der Kreuzung weiter zu verschlechtern. Mehr Verkehr bei gleichbleibender oder schlechterer Sicherheit kann nicht die richtige Lösung sein“, betont Möllner.
„Wer Verkehr verlagert, muss auch für sichere Schulwege sorgen. Die aktuellen Pläne schaffen neue Risiken für Kinder, Eltern und ältere Menschen“, ergänzt Marx.
Erhalt der Verkehrsverbindung ist die vernünftigste Lösung
Die ÖVP Währing bekräftigt ihre Forderung nach dem Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung zwischen Klostergasse und Vinzenzgasse.
„Wir brauchen eine Verkehrspolitik mit Hausverstand. Eine funktionierende Verkehrsverbindung aufzulassen und den Verkehr in andere Bereiche des Bezirks zu verlagern, kann keine nachhaltige Lösung sein. Der Erhalt der stadteinwärts führenden Verbindung ist die vernünftigste und ausgewogenste Lösung für Währing“, erklärt Möllner.
Darüber hinaus setzt sich die ÖVP Währing für Verbesserungen der Schulwegsicherheit, eine neue Toilettenanlage sowie eine höhere Aufenthaltsqualität im Park ein. Dazu wurden bereits mehrere Anträge in der Bezirksvertretung eingebracht.
„In zahlreichen Gesprächen mit Betrieben, Anrainerinnen und Anrainern wurde eines ganz deutlich: Die Menschen wünschen sich Verbesserungen am Aumannplatz und im Parkbereich, gleichzeitig aber den Erhalt der bestehenden Verkehrsorganisation. Mehr als 2.600 Unterschriften und die starke Beteiligung an der heutigen Demonstration sind ein klares Signal an die Stadt Wien und Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, diesen Wunsch endlich ernst zu nehmen. Gerade für die ansässigen Betriebe und Dienstleister ist eine gute Erreichbarkeit entscheidend – insbesondere dort, wo wohnortnahe Sachleistungen erbracht werden und Menschen auf kurze Wege und funktionierende Zufahrten angewiesen sind. Ich unterstütze die Währingerinnen und Währinger in ihrem Einsatz für den Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung und werde mich auch weiterhin im Wiener Rathaus dafür einsetzen“, betont Kasia Greco, Stadträtin der Wiener Volkspartei.
Unterschriftensammlung wird fortgesetzt
Die Unterschriftensammlung wird in den kommenden Wochen im gesamten Bezirk fortgesetzt. Auch beim Währinger Straßenfest sollen weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für die Petition gewonnen werden.
„Die mehr als 2.600 Unterschriften und die große Beteiligung an der heutigen Demonstration zeigen, dass dieses Anliegen viele Menschen bewegt. Unser Ziel bleibt klar: Die Verantwortlichen im Bezirk und im Rathaus müssen den Willen der Bevölkerung respektieren und die stadteinwärts führende Verkehrsverbindung in der Währinger Straße erhalten“, so Möllner und Marx abschließend.
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