- 10.09.2026, 09:52:02
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FW-Langthaler: Österreich schrumpft – Regierung verwaltet den Abstieg!
Während Europa wächst, wird Österreich von hohen Kosten, Bürokratie und politischer Untätigkeit ausgebremst
Die aktuellen Wirtschaftsdaten sind ein vernichtendes Zeugnis für die Standortpolitik der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung. Während die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 in der EU um 0,7 Prozent und im Euroraum um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist, schrumpfte Österreich um 0,1 Prozent. Damit ist Österreich laut den vorliegenden Zahlen das einzige EU-Land mit einem Minus.
Die Freiheitliche Wirtschaft sieht sich damit auch durch den aktuellen Warnruf von IV-NÖ-Präsident Kari Ochsner bestätigt. Wer angesichts dieser Entwicklung weiterhin nur auf internationale Krisen und schwierige Rahmenbedingungen verweist, verweigert die Realität. Die größten Probleme für unseren Standort sind längst hausgemacht.
Österreich leidet unter international kaum konkurrenzfähigen Energiepreisen, hohen Arbeits- und Lohnnebenkosten, einer enormen Steuer- und Abgabenlast sowie einem Bürokratiedschungel, der Unternehmer immer stärker von ihrer eigentlichen Arbeit abhält. Gleichzeitig fehlen echte Investitionsanreize und eine klare Strategie zur Stärkung von Industrie und Standort. Während andere Länder reformieren und ihre Unternehmen entlasten, verwaltet die österreichische Bundesregierung den wirtschaftlichen Abstieg.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher einen echten Standort-Turbo: Lohnnebenkosten deutlich senken, Energie- und Netzkosten reduzieren, Bürokratie und österreichisches Gold-Plating konsequent abbauen und Investitionen durch bessere Abschreibungsmöglichkeiten sowie eine stärkere Eigenkapitalbildung attraktiver machen. Wer in Österreich investiert, produziert und Arbeitsplätze schafft, braucht endlich wieder verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Wenn ganz Europa wächst und ausgerechnet Österreich schrumpft, ist das kein Zufall mehr, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen und Untätigkeit. Diese Bundesregierung darf unseren Standort nicht länger kaputtverwalten. Österreich braucht endlich eine Politik für jene, die investieren, produzieren, Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand finanzieren!“
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