- 09.09.2026, 13:53:02
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Meidling: Menschen wünschen sich mehr Bäume und Gehwege
Bezirksvorsteher Wilfried Zankl präsentierte Ergebnisse der großen Meidling-Umfrage
Was bewegt die Menschen in Meidling? Was schätzen sie an ihrem Bezirk, welche Themen beschäftigen sie und wo sehen sie Handlungsbedarf? Das herauszufinden war Ziel der großen Meidling-Umfrage – einem der „12 Projekte für den 12. Bezirk“ für das Jahr 2026. Einbringen konnten sich neben den Bezirksbewohner*innen auch Menschen, die im Bezirk arbeiten, einkaufen oder regelmäßig ihre Freizeit verbringen. Die Themen reichten von Wohnen und Sicherheit über Nahversorgung bis hin zu Parks und Schulen. Von 1. Juni bis zum 12. Juli lief die Befragung auf mitgestalten.wien.gv.at, heute, Mittwoch, präsentierte Meidlings Bezirksvorsteher Wilfried Zankl die Ergebnisse am Meidlinger Markt.
In der Bezirksarbeit höre man immer verschiedene Wünsche – von mehr Parkplätzen bis hin zu mehr Bäumen oder einem neuen Radweg. Jede und jeder habe dabei eine eigene Perspektive. „Politik heißt, einen Kompromiss zu finden. Und dieser ist nur dann gut, wenn man weiß, wie viele Personen hinter welchen Positionen stehen“, erläuterte Bezirksvorsteher Wilfried Zankl.
Die Ergebnisse der Umfrage sollen nun eine Grundlage für Schlussfolgerungen und Maßnahmen bieten. 1.013 gültige Fragebögen wurden ausgewertet, 51 Fragen konnten auf einer Notenskala von 1 (positiv) bis 5 (negativ) bewertet werden, außerdem gab es Fragen zu Themen wie Mobilität oder nach dem Lieblingsplatz im Bezirk. Bei letzterer führt klar der Meidlinger Markt, gefolgt vom Kabelwerk und der Meidlinger Hauptstraße auf den Plätzen 2 und 3. Fast 97 Prozent der Teilnehmenden wohnen in Meidling.
Bei neun von zehn abgefragten Bereichen gibt es mehr Zufriedene als Unzufriedene, konkret bei 46 von 51 Fragen. „Für jene, die hier leben, funktioniert Meidling“, resümiert der Bezirksvorsteher. Vor allem in den Bereichen Nahversorgung, Kindergärten und Schulen sowie Wohnen und Wohnumfeld sind die Befragten zufrieden.
Wunsch nach mehr Hitzeschutz und öffentlichen WCs
Ganz oben auf Platz 1 der Wünsche stehen für 80,5 Prozent der Befragten mehr Bäume oder Gehwege, wenn es um die Aufteilung des öffentlichen Raums geht – quer durch alle Gruppen, also auch bei den Autobesitzer*innen.
Die höchste Unzufriedenheit im Bezirk gibt es bei den Themen Hitzeschutz und bei öffentlichen WCs. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl sieht das als Auftrag: „Ein kühler öffentlicher Raum ist die Klimaanlage für alle, die keine haben. Die Ergebnisse bestätigen uns, dass wir dranbleiben müssen. In diesem Bereich laufen bereits Projekte.“ Konkret wurde 2025 eine Begrünung in der Bony- und der Sagedergasse umgesetzt, im heurigen Jahr wurden Baumscheiben auf der Meidlinger Hauptstraße bepflanzt, 2027 soll die Rosasgasse grüner werden. Bis Mitte 2027 wird der Christine-Busta-Park neugestaltet. Dort ist auch eine neue öffentliche WC-Anlage in Planung.
Alle Ergebnisse der großen Meidling-Umfrage können in Kürze unter meidling.wien.gv.at nachgelesen werden.
(Schluss) mag
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