• 09.09.2026, 12:18:32
  • /
  • OTS0117

LR Rosenkranz: „Jugend braucht Orientierung und echte Zukunftsperspektiven“

„Niederösterreich soll ein Land der Meister nicht nur der Master sein“

Sankt Pölten (OTS) - 

Beim mittlerweile vierten Termin der Veranstaltungsreihe „Politik hört zu“ diskutierte Landesrätin Susanne Rosenkranz gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Arbeitnehmervertretung sowie Experten aus den Bereichen Jugend, Bildung und künstliche Intelligenz über die Zukunftsperspektiven junger Menschen. Im Mittelpunkt standen dabei die Erwartungen an Ausbildung und Arbeitswelt, gesellschaftliche Veränderungen in der Lebensplanung sowie die Frage, wie jungen Menschen wieder mehr Zuversicht in die eigene Zukunft vermittelt werden kann.

„Dass jungen Menschen heute viele Wege offenstehen, ist grundsätzlich etwas Positives. Gleichzeitig kann genau diese Vielzahl auch überfordern“, sagte Arbeitsmarkt Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz. „Irgendwann sieht man, wie es das Sprichwort sagt, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb braucht es nicht immer noch mehr Auswahl, sondern vor allem Orientierung, Klarheit und Unterstützung dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und einen Weg einzuschlagen, der auch wirklich zu einem passt“, so Rosenkranz weiter. Gerade die Lehre könne dabei einen entscheidenden Vorteil bieten: Junge Menschen sammeln bereits während ihrer Ausbildung praktische Erfahrung, erwerben unmittelbar einsetzbare Qualifikationen und stehen damit beim Einstieg in die Arbeitswelt auf einem soliden Fundament.

„Handwerk hat goldenen Boden und gerade in einer Arbeitswelt, die sich durch künstliche Intelligenz stark verändert, gilt dieser Satz mehr denn je. KI kann vieles, aber sie deckt kein Dach. Gleichzeitig müssen wir jungen Menschen das Rüstzeug geben, neue Technologien richtig einzuordnen und sinnvoll zu nutzen. Praktisches Können, Fachwissen und Erfahrung werden dadurch nicht weniger wichtig“, betonte Rosenkranz

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt werde daher auch weiterhin einen Schwerpunkt bilden. Mehrere der beim Austausch angesprochenen Punkte sollen beim kommenden Arbeitsmarktgipfel im Rahmen von „Wirtschaft und Arbeit“ gemeinsam mit der Landeshauptfrau weiter vertieft werden. „Wir müssen der beruflichen Ausbildung wieder jenen Stellenwert geben, den sie verdient. Es geht nicht darum, Studium und Lehre gegeneinander auszuspielen, sondern jungen Menschen zu zeigen, dass beruflicher Erfolg viele Formen haben kann. Niederösterreich soll ein Land der Meister nicht nur der Master sein und ein Land, in dem junge Menschen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben und mit Zuversicht auf ihre Zukunft blicken können“, so Rosenkranz abschließend.

Rückfragen & Kontakt

FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
Joachim Lielacher, Leitung Presse
Telefon: 06648150962
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fpoe-noe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FKN

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel