- 09.09.2026, 09:36:32
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Gemeinsam #MeterMachen: Österreich startet in die Europäische Mobilitätswoche 2026
Mobilität für alle Generationen im Mittelpunkt der größten Mobilitätskampagne Europas

Von 16. bis 22. September findet in ganz Österreich wieder die Europäische Mobilitätswoche statt. Unter dem diesjährigen Motto „Mobilität für alle Generationen“ setzen mehrere hundert Städte, Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Betriebe und Organisationen ein gemeinsames Zeichen für aktive, sichere und leistbare Mobilität.
Mit mehr als 450 teilnehmenden Gemeinden zählt Österreich seit Jahren zu den stärksten teilnehmenden Ländern Europas und nimmt innerhalb der EU eine Vorreiterrolle ein. Während der Aktionswoche finden österreichweit hunderte Veranstaltungen statt, von Schulstraßen und Radparaden über Mobilitätsfeste und Stadtspaziergänge bis hin zu Aktionen für mehr Barrierefreiheit und generationengerechte Mobilität.
Mobilitätsminister Peter Hanke betonte beim gemeinsamen Auftakt mit Vertreter:innen von Städten und Mobilitätspartnern die Bedeutung der Kampagne:
„Mobilität bedeutet Teilhabe. Sie ermöglicht den Weg zur Schule, zur Arbeit, zu Freundinnen und Freunden oder zu wichtigen Terminen. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt ‚Mobilität für alle Generationen‘ machen wir sichtbar, dass nachhaltige Mobilitätslösungen für alle Menschen verfügbar sein können, von Kindern bis zu Senior:innen, vom städtischen Raum bis in ländliche Regionen. Die Europäische Mobilitätswoche zeigt jedes Jahr auf´s Neue, wie viel Innovationskraft und Engagement in Österreichs Städten und Gemeinden steckt.“
Mobilität für alle Generationen
Das Jahresmotto 2026 rückt die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Themen wie Mobilitätsarmut, selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen, barrierefreie Angebote, sichere Schulwege sowie Mobilität im Alter stehen dabei besonders im Fokus.
“Die österreichischen Verkehrsverbünde ermöglichen mit ihrem Mobilitätsangebot Menschen aller Generationen einen niederschwelligen Zugang zu nachhaltiger Mobilität und bieten ein breites Spektrum an Mobilitätslösungen, die vom öffentlichen Linienverkehr mit Bus und Bahn bis hin zu bedarfsorientierten Angeboten wie Anrufsammeltaxis, Mitfahren oder Bike Sharing reichen”, so Karin Zipperer, Mitglied im Präsidium der Mobilitätsverbünde Österreich "Die vielfältigen Aktionen der Verkehrsverbünde zur Europäischen Mobilitätswoche machen diese Angebote noch einfacher erlebbar und unterstützen den Einstieg in ein nachhaltiges Mobilitätssystem für alle."
Eine zentrale Rolle spielt dabei der öffentliche Verkehr als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Mobilitätsangeboten.
„Österreich ist ein Bahnland – und die ÖBB sind das Rückgrat einer Mobilität, die Menschen verbindet und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht", betont Sabine Stock, Vorständin der ÖBB Personenverkehr. "Unser Ziel ist es, Bahnfahren für alle Generationen einfach, verlässlich und attraktiv zu gestalten – in den Städten ebenso wie im ländlichen Raum. Die Europäische Mobilitätswoche zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ein starkes öffentliches Verkehrsangebot für eine vernetzte Gesellschaft ist."
Mobilität für alle Generationen umfasst jedoch mehr als ein gutes Verkehrsangebot. Sie trägt auch wesentlich zur sozialen Teilhabe und zur Lebensqualität bei. Öffentliche Räume sollen Orte der Begegnung sein und Mobilitätsangebote so gestaltet werden, dass sie von allen Generationen sicher und selbstständig genutzt werden können.
Für Michael Kögl, Vizebürgermeister von St. Pölten und Vorsitzender des Städtebund-Fachausschusses Verkehr, liegt gerade nach einem Hitzesommer wie diesem klar auf der Hand: “Nachhaltige Mobilität zu ermöglichen ist unglaublich wichtig. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder den Öffis - die Städte zeigen, wie klimafitte Mobilität funktioniert. Es braucht daher auch weiterhin gemeinsame Anstrengung auf allen Ebene um Fuß-, Rad- und Öffiverkehr gut in die Zukunft zu bringen.”
Österreich macht Meter
Die Europäische Mobilitätswoche wird in Österreich im Rahmen von klimaaktiv mobil durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) umgesetzt. Unterstützt wird sie von Städten und Gemeinden, dem Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund sowie zahlreichen Partner:innen aus dem Mobilitätsbereich.
Ein besonderes Highlight der Europäischen Mobilitätswoche ist das Mobilitätsbingo. Es lädt auf niederschwellige Art und Weise dazu ein, nachhaltige Mobilität im Alltag auszuprobieren. Die Teilnehmer:innen lösen einfache Mobilitäts-Challenges auf ihrer Bingo-Karte und sammeln fünf Felder in einer Reihe. Unter allen Einsendungen werden attraktive Preise verlost, darunter ein KlimaTicket. Mehr Infos dazu: https://www.mobilitaetswoche.at/aktionen/mobilitaets-bingo/
Tipp: Bereits ab 9. September läuft die #MeterMachen-Challenge von Österreich zu Fuß, Österreich radelt und der Europäischen Mobilitätswoche. Über die Walk15-App und die Österreich radelt App sammeln die Teilnehmer:innen möglichst viele Schritte und Radkilometer. Die Challenge ergänzt das Mobilitätsbingo ideal und motiviert dazu, Alltagswege bewusst aktiv zurückzulegen.
Höhepunkt am Autofreien Tag
Den Abschluss der Aktionswoche bildet traditionell der Autofreie Tag am 22. September. An diesem Tag werden in ganz Österreich Straßen und Plätze für Menschen geöffnet und für den motorisierten Individualverkehr temporär gesperrt. Gemeinden zeigen damit, wie öffentliche Räume für Begegnung, Bewegung und Lebensqualität genutzt werden können.
Weitere Informationen zur Europäischen Mobilitätswoche 2026 sowie alle Veranstaltungen finden Sie unter: www.mobilitaetswoche.at
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.bmimi.gv.at
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