- 08.09.2026, 17:28:05
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LH-Stv. Landbauer: Lkw-Maut auf Landesstraßen war von Anfang an ein wirtschaftsfeindlicher Murks
Neue Wegzölle hätten Betriebe belastet, Preise verteuert und kein Verkehrsproblem gelöst
„Die Lkw-Maut auf Landesstraßen war von Anfang an ein wirtschaftsfeindlicher Murks. Wer Transporte künstlich verteuert, belastet unsere Betriebe, schwächt den Wirtschaftsstandort und treibt die Preise für die Bevölkerung weiter nach oben. Gut, dass dieser Irrweg vorerst beendet wird“, kommentiert Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer die Entscheidung des Burgenlandes, die geplante zusätzliche Lkw-Maut auf Landesstraßen nicht umzusetzen.
Auch verkehrspolitisch sei der ursprüngliche Ansatz falsch gewesen. „Die Lkw lösen sich durch eine zusätzliche Maut nicht in Luft auf. Der Schwer- und Transitverkehr gehört dorthin, wo er hingehört: auf das dafür ausgebaute hochrangige Straßennetz. Dafür braucht es ein leistungsfähiges hochrangiges Straßennetz und keine neuen Abkassiermodelle“, hält Landbauer fest.
Umso widersprüchlicher sei es, wenn die burgenländische SPÖ nun selbst davon spreche, den Transit auf das hochrangige Straßennetz zu lenken, gleichzeitig aber weiterhin gegen den Lückenschluss der A3 Richtung Ungarn auftrete. „Wer ernsthaft weniger Transit auf Landesstraßen und durch Ortsgebiete will, kann sich nicht gleichzeitig gegen leistungsfähige Verbindungen im hochrangigen Straßennetz stellen. Verkehrspolitik braucht Hausverstand und eine klare Linie statt ständig neuer Experimente auf dem Rücken der Bevölkerung“, so Landbauer.
„Für Niederösterreich gilt eine klare Linie: Wir belasten unsere Betriebe nicht mit neuen Wegzöllen, sondern schaffen verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Unsere Aufgabe ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, die Infrastruktur leistungsfähig zu halten und unsere Landsleute vor weiteren Belastungen zu schützen. Genau dafür stehe ich“, so Landbauer.
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