- 08.09.2026, 09:33:32
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Sachsen-Anhalt-Wahl: „Protest ist rechts, links und radikal.“
#zusammenstaerker sieht im AfD-Sieg eine Warnung an die etablierten Parteien: Wer Reformen verweigert, treibt die Menschen in die Arme der linken und rechten Extremparteien.
Die in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestufte AfD hat die Landtagswahl mit 43,8 Prozent haushoch gewonnen und deklassiert die CDU, die kein einziges Direktmandat holt. Selbst in den Nachwahlbetrachtungen haben die Parteien CDU, SPD und Grüne nicht verstanden, weswegen sie abgewählt wurden. Stattdessen versuchen sie, eine Koalition der Verlierer gegen die AfD zu bilden.
„Die Menschen in Sachsen-Anhalt sind wütend und wählen aus Protest eine rechtsextreme Partei. Die Wählerinnen und Wähler, auch die Nichtwählerinnen und Nichtwähler, gingen wählen, aber sie wählten jene, die versprechen, das bestehende System mit der Brechstange umzukrempeln", sagt #zusammenstaerker-Gründer und Unternehmer Stephan Zöchling. „Das ist kein Sieg der guten Ideen oder Konzepte. Die etablierten Parteien bekamen die Rechnung für die Verweigerung wichtiger Reformen serviert."
Die Zahlen belegen das: Die Wahlbeteiligung stieg um fast 18 Prozentpunkte auf rund 78 Prozent. Die mit Abstand größte Quelle des AfD-Zuwachses waren rund 170.000 frühere Nichtwählerinnen und Nichtwähler.
„Sachsen-Anhalt ist nicht Deutschland, aber es zeigt, was droht, wenn die politische Mitte echte Reformen verweigert und weiter den Stillstand verwaltet", so Zöchling.
Zur Einordnung: Sachsen-Anhalt stellt 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung, erwirtschaftet aber nur 1,8 Prozent des deutschen BIP.
Besonders alarmierend: Die CDU verlor nicht nur dramatisch, sie holte erstmals kein einziges Direktmandat. 2021 gewann sie noch 40 von 41 Wahlkreisen. Die einzigen drei Mandate, die nicht an die AfD gingen, holte die Linke. Protest ist offenkundig rechts und links und Protest ist radikal.
„AfD und FPÖ werden nicht kleiner, indem man vor ihnen warnt. Auch ist das Narrativ der ‚Ausländerfeindlichkeit und des Antisemitismus' im Zusammenhang mit rechten Parteien zu Ende erzählt, die Wählerinnen und Wähler verlangen zurecht Reformen und eine Neuausrichtung der Politik. Mutige Reformen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energie, Gesundheit, Sicherheit, Bildung, Steuern und Pensionen würden den Menschen Perspektiven und Hoffnung für eine bessere Zukunft geben", sagt Zöchling. „Die beste Antwort auf politische Radikalisierung sind Verbesserungen, die die Menschen tatsächlich spüren. Nicht Sonntagsreden. Nicht Arbeitskreise. Harte Fakten und Mut für Reformen mit Ergebnissen, die im Leben der Menschen auch ankommen."
#zusammenstaerker fordert die politische Mitte in Österreich auf, das Ergebnis aus Sachsen-Anhalt als das zu lesen, was es ist: eine Warnung an ÖVP, SPÖ und NEOS, endlich Reformen umzusetzen, die den Namen REFORM auch verdienen. Die Initiative setzt sich seit 2025 für wirtschaftliche Reformen und den Abbau politischer Extreme an beiden Rändern ein. www.zusammenstaerker.at
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