• 05.09.2026, 09:00:02
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ÖIF - Studie: Wiens Bildung durch massiven Migrationsdruck in Gefahr

Islam ist die größte Religionsgruppe bei Wiens Pflichtschülern. Deutschdefizite erreichen alarmierendes Ausmaß. Forderung nach Sprachfestellung und Sanktion.

Wien (OTS) - 

„Die Daten sind alarmierend und zeigen drei zentrale Entwicklungen an Wiens Pflichtschulen“, äußert sich heute FPÖ Klubobmann im Wiener Rathaus Maximilian Krauss zur aktuellen Studie des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zu Migration und Schule.

Pünktlich zu Schulbeginn präsentiert sich Wiens Bildungspolitik von ihrer bisher schlimmsten Seite: „Deutschdefizite beim Schuleintritt in Rekordhöhe, eine verheerende Veränderung der religiösen Zusammensetzung und eine im Österreichvergleich besonders besorgniserregende Entwicklung in Wien“, fasst Krauss zusammen.

1. Jedes zweite Kind startet mit unzureichenden Deutschkenntnissen
Im Schuljahr 2025/26 wurden in Wien bereits 50,9 Prozent der Schulanfänger aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse außerordentlich geführt, in der Vorschulstufe waren es 82,1 Prozent.

„Wenn jedes zweite Kind beim Schuleintritt nicht ausreichend Deutsch für den Regelunterricht beherrscht, ist das jetzt ein massives bildungspolitisches Problem und gleichzeitig ein irreversibler Schaden für die kommende Generation. Deutsch ist nun mal die Voraussetzung dafür, dem Unterricht folgen und Bildungsziele erreichen zu können“, erklärt der Wiener FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss.

Die Unterschiede zeigen sich nämlich auch bei den Leistungen: Bei iKM PLUS erreichten 41 Prozent der Kinder mit Deutsch als Erstsprache die Bildungsstandards in allen drei untersuchten Deutschbereichen, bei Kindern ohne Deutsch als Erstsprache waren es lediglich 10 Prozent.

2. Islam ist größte Religionsgruppe an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
Auch die religiöse Zusammensetzung der Wiener Pflichtschulen hat sich deutlich verändert. Im Schuljahr 2025/26 hatten rund 42 Prozent der Schüler an öffentlichen Wiener Pflichtschulen ein islamisches Religionsbekenntnis. Der Islam ist damit die größte Religionsgruppe. „Für diese Entwicklung braucht es keine Glaskugel mehr, sie ist bereits der Spiegel von Wiens Zukunft“, so Krauss, der die Entwicklung von fünf Jahren und einem Plus von rund 10% als alarmierend kennzeichnet.

3. Wien ist Österreichs Sprachdefizitsbrennpunkt
Besonders deutlich hebt sich Wien aber bei der Umgangssprache vom Rest Österreichs ab. Zuletzt hatten 48,9 Prozent der Wiener Schüler eine nicht-deutsche Umgangssprache. In Favoriten lag der Anteil sogar bei 73,9 Prozent, in Simmering und Ottakring bei rund 68 Prozent.

„Diese Zahlen müssen Anlass sein, die bisherigen Maßnahmen der pinken Bildungs- und roten Integrationspolitik dringend infrage zu stellen. Das Versagen geht Hand in Hand und lässt sich in Zahlen messen“, so Krauss. „Entscheidend ist, dass Kinder beim Schuleintritt ausreichend Deutsch beherrschen und Schulen ihren Bildungsauftrag erfüllen können“, so Krauss, der Sprachfeststellungen bereits lange vor Schuleintritt sowie Sanktionen für jene Eltern, die ihre Kinder nicht bei der Erlangung der Fähigkeiten unterstützen, fordert.

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