• 04.09.2026, 13:26:32
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ÖVP – Hungerländer: Starke Zuwanderung überfordert Wiens Infrastruktur

Die Wiener Volkspartei fordert Ende falscher Sozialanreize und drastischen Kurswechsel wegen drohender Überlastung

Wien (OTS) - 

Prognosen der MA 23 zeigen, dass Wien bis 2055 um 332.000 Menschen wachsen wird. Bereits in den vergangenen 15 Jahren legte die Stadt um 340.000 Personen zu, was die Kapazitäten an den Pflichtschulen enorm belastet. Unter den aufgezählten Zuwanderungsgründen wurde einer geflissentlich vergessen: Die starke Binnenwanderung von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten aus den Bundesländern nach Wien. Hierbei handelte es sich um eine reine Sozialmigration, die Infrastruktur, Sozialsystem, Gesundheitssystem und das friedliche Zusammenleben massiv belasten. Die starke Zuwanderung nach Wien ist daher weder rein schicksalhaft noch qualifizierte Arbeitsmigration sondern ein hausgemachtes Problem, das seine Ursache im überbordenden Sozialsystem hat.

„Die Zahlen belegen eindeutig, dass der Zuwanderungsdruck die Kapazitäten unserer Stadt sprengt. SPÖ und Neos ignorierten jahrelang die Belastungsgrenzen unserer Schulen, der Infrastruktur und der Integrationsfähigkeit“, warnt Gemeinderätin Caroline Hungerländer, Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei.

Leidtragende sind Außenbezirke wie die Donaustadt mit einem Plus von knapp 39 Prozent oder Favoriten mit über 24 Prozent. Hier wird Wohnraum geschaffen, die Infrastruktur kann aber schon lange nicht mehr mithalten. Das Ergebnis ist ein Verlust an Lebensqualität, den die Donaustädter tagtäglich spüren.

Die Wiener Volkspartei fordert daher, dass endlich Schluss sein muss mit falschen Anreizen bei der Mindestsicherung. Außerdem braucht es wirksame Maßnahmen gegen die Segregation in den stark wachsenden Bezirken. „Wien darf nicht länger als Magnet für Zuwanderung ins Sozialsystem fungieren. Wir müssen jetzt die Reißleine ziehen, das Sozialsystem reformieren und den Druck von unseren Pflegern, Schulen und Bezirken nehmen“, so Hungerländer abschließend.

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