- 04.09.2026, 11:31:32
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Grüne Wien/Malle, Stadler zum neuen Schuljahr: Nach 6 Jahren Neos-Bildungspolitik Probleme weiterhin groß
Ankündigungen statt echte Lösungen – Grüne fordern mehr Sprachförderkräfte und bessere Rahmenbedingungen.
Das neue Schuljahr steht bevor – und die Probleme sind nach sechs Jahren Neos-Bildungspolitik weiterhin groß. „Die Chancen der Kinder in Wien sind heute leider nicht größer als vor sechs Jahren – das ist ein klares Versagen der Neos-Bildungspolitik“, so die Grünen Bildungssprecher:innen Julia Malle und Felix Stadler.
Die Liste der Probleme ist lang: Nach wie vor sprechen viel zu viele Erstklässler:innen in den Volksschulen nicht ausreichend Deutsch, um dem Unterricht folgen zu können – obwohl sie zuvor einen Kindergarten besucht haben. Auch die fehlende Durchmischung ist weiterhin ein großes Problem. Gleichzeitig fehlen Schulsozialarbeiter:innen und auch bei Plätzen für Kinder mit Behinderung gibt es weiterhin große Lücken.
„Die Probleme an Wiens Schulen und Kindergärten werden einfach zu mutlos angegangen: Chancengerechtigkeit für alle Kinder, eine gute Elementarbildung mit guten Bedingungen für alle – all diese Versprechen konnten die Neos bisher nicht halten“, kritisieren Malle und Stadler. Auch angesichts der drückenden Hitze in diesem Sommer seien von den Neos lediglich leere Ankündigungen gekommen. „Dass nun endlich Querlüften in der Nacht erlaubt ist, ist das absolute Minimum. Es fehlt nach wie vor ein ausgereifter Plan, wie die Kinder in den kommenden Jahren vor der Hitze in den Schulen und Kindergärten geschützt werden“, so Malle und Stadler.
Grüne fordern mehr Sprachförderkräfte und bessere Rahmenbedingungen
Auch die Deutschförderung im Rahmen einer verpflichtenden Sommerschule werde nicht ausreichen, so Malle und Stadler weiter: „Es braucht endlich kontinuierliche Deutschförderung in Wien – und zwar in allen Kindergärten. Dafür braucht es mehr Sprachförderkräfte und gute Rahmenbedingungen. Hier nur auf den Bund zu verweisen, bringt nichts: Stadträtin Emmerling muss in Wien selbst aktiv werden.“
Auch für das Chaos in der Bildungsdirektion hat die zuständige Stadträtin offenbar keine Lösungen. „Es ist weiterhin so, dass viele Lehrkräfte auf ihr korrektes Gehalt und ihre richtige Einstufung warten. Das kann nicht sein! Stadträtin Emmerling muss endlich dafür sorgen, dass die Bildungsdirektion diese Probleme in den Griff bekommt und rasch nachbessert“, so Malle und Stadler abschließend.
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