- 04.09.2026, 09:00:49
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NEOS Wien/Bakos zum Integrations-Vorstoß der Bundespartei: „Residenzpflicht ist der entscheidende Hebel!“
NEOS Wien unterstützt die Forderung von Klubobmann Yannick Shetty nach einer österreichweiten Integrationslandkarte. Wien hat etwa mit dem Integrations- und Diversitätsmonitor und mit der beauftragten Integrationsstudie wichtige Daten auf den Tisch gelegt. Einen bundesweiten Überblick über bestehende Segregationen und Herausforderungen in der Integration gibt es bis heute nicht.
Hinzu kommt, dass Wien die Asylquote deutlich übererfüllt und damit mehr Verantwortung als jedes andere Bundesland in Sachen Integration trägt. NEOS Wien fordert seit Jahren eine Residenzpflicht und eine faire Verteilung in ganz Österreich. Dänemark zeigt vor wie es gehen kann.
„Eine Landkarte zeigt, wo sich der Bedarf verdichtet, gegensteuern lässt sich damit noch nicht. Damit sich daran etwas ändert, braucht es die Residenzpflicht. Da müssen die anderen Länder auch ihren Pflichten nachkommen", sagt NEOS-Bildungssprecherin Dolores Bakos.
Wir sorgen dafür, dass Deutsch im Kindergarten wieder zur gemeinsamen Sprache wird. Wir brechen Sprachcluster auf: Das bedeutet, dass in einer Kindergartengruppe künftig jeweils nur 20 % der Kinder dieselbe nicht-deutsche Alltagssprache sprechen dürfen. Dazu kommen die Sommerdeutschkurse für Schulneulinge und die verpflichtende Sommerschule für Kinder, die noch zu wenig Deutsch können.
„Integration ist keine Einbahnstraße. Wir fördern sie, und wir fordern sie insbesondere auch ein. Deutsch ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn und für Integration. Aber die Stadt kann nicht ausgleichen, was bei der Verteilung versäumt wird", so Bakos abschließend.
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