- 03.09.2026, 12:08:32
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Fakten zum Probebetrieb des Dienstzeitmanagements im Bezirk Gänserndorf
Einführungsphase bestätigt mehr bedarfsorientierte Polizeistreifen durch neues Dienstzeitmodell – Überstundenkontingente durch Dienstplaner noch nicht voll ausgeschöpft
Im Bezirk Gänserndorf läuft seit 1. September 2026 die Einführungsphase für die Erprobung des Dienstzeitmanagements. Gänserndorf ist neben Leibnitz, Linz, Bregenz und Wien-Brigittenau einer von fünf Bezirken, in denen der Einführungsbetrieb erprobt wird.
Zwtl.: Neues Dienstzeitmanagement verfolgt klares Ziel
Das neue Dienstzeitmanagement verfolgt ein klares übergeordnetes Ziel: Polizeipräsenz zu jenen Zeiten und an jenen Orten sicherzustellen, wo es für die Sicherheit der Menschen erforderlich ist. Anhand von validen Einsatzstatistiken und jahrelangen Erfahrungswerten und nicht auf Basis eines starren Systems. Personalressourcen sollen gezielter eingesetzt werden.
Zwtl.: Kritik der Personalvertretung zwei Wochen nach Bekanntgabe der Dienstpläne
Die Dienstpläne für September wurden den Polizistinnen und Polizisten in Gänserndorf bereits vor etwa zwei Wochen zur Verfügung gestellt. Die Personalvertretung hat allerdings erst jetzt – nach Beginn des Probebetriebs –ihre Sichtweise zu den Dienstplänen öffentlich dargelegt.
Für das Innenministerium ist klar: Ein sachlicher Umgang mit Informationen und Fakten ist eine wesentliche Voraussetzung für einen lösungsorientierten Umgang mit Herausforderungen und Veränderungen. Das Innenministerium wird daher aktuell und auch im weiteren Verlauf der Einführungsphase gesicherte und evidenzbasierte Informationen zur Verfügung stellen.
Zwtl.: Fakten zur Einführungsphase im Bezirk Gänserndorf
Bereits der erste nach dem neuen Dienstzeitmodell erstellte Dienstplan in der Einführungsphase zeigt einen konkreten Effekt: Für September 2026 konnten im Bezirk Gänserndorf zusätzliche Polizeistreifen für die Präsenz im öffentlichen Raum eingeplant werden – also zu Zeiten, an denen es zuvor weniger Präsenz gab. Damit stehen zusätzliche Kapazitäten für die sichtbare Polizeipräsenz zur Verfügung. Gleichzeitig können polizeiliche Schwerpunktmaßnahmen verstärkt durchgeführt und Präventionsmaßnahmen intensiver wahrgenommen werden.
Zwtl.: Fokus auf Schulung der Dienstplaner
Es zeigt sich aber auch: Die Dienstplaner, in der Regel die Kommandanten der Polizeiinspektionen im Bezirk, haben die vorhandenen Kontingente für Überstunden im September zum Teil noch nicht voll ausgeschöpft, geschuldet einem Paradigmenwechsel in der Überstundenplanung.
Hier wird gemeinsam – in enger Abstimmung zwischen Landespolizeidirektion, Bezirkspolizeikommando, Polizeiinspektionen und dem für das Dienstzeitmanagement zuständigen Projektteam – angesetzt, weitergearbeitet und entsprechend geschult.
Auch hier wurde ein klares Ziel definiert: Das gesamte Überstundenkontingent so einzusetzen, dass sowohl polizeiliche Schwerpunktmaßnahmen, aber auch Präventionsveranstaltungen und notwendige Aktenbearbeitung weiter verstärkt werden können.
Dass ein derartig großer Veränderungsprozess Zeit und Übung braucht, ist klar. Genau deshalb wurden aber auch monatelange Simulations-, Einführungs- und Testphasen eingeplant.
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