• 01.09.2026, 13:20:32
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LH-Stv. Landbauer zu Pollmann: Heimische Autoindustrie wird politisch gegen die Wand gefahren

Sanierungsverfahren bei Pollman ist nächstes Alarmsignal – Green Deal und fehlende Planungssicherheit gefährden Arbeitsplätze

St. Pölten (OTS) - 

„Der heute bekannt gewordene Antrag auf ein Sanierungsverfahren bei Pollmann ist der nächste schwere Schlag für den Industriestandort Niederösterreich. Ein traditionsreicher Autozulieferer aus dem Waldviertel gerät massiv unter Druck und Hunderte Arbeitsplätze sind betroffen. Das ist schon lange kein Einzelfall mehr, sondern der nächste Beleg für den industriellen Niedergang Europas, der von der Bundesregierung in Kauf genommen wird. Die europäische Auto- und Zulieferindustrie wird seit Jahren mit ideologischen Klimavorgaben, dem Green Deal und einer völlig verfehlten Industriepolitik gegen die Wand gefahren. Die Folgen dieser Politik treffen uns jetzt schon wieder ganz konkret in Niederösterreich“, sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

„Europa verliert immer mehr an Boden. Das muss doch endlich auch dem letzten Klimaideologen zu denken geben. Brüssel reguliert, verteuert und verbietet Europas Industrie aus dem Wettbewerb, während andere Teile der Welt produzieren, investieren und Marktanteile gewinnen. Was in Brüssel beschlossen wird, bleibt nicht in Brüssel. Diese Entscheidungen landen bei uns in Karlstein, in unseren Betrieben und am Ende bei den Familien, deren Arbeitsplätze und Existenzen davon abhängen“, so Landbauer.

Besonders scharf kritisiert Landbauer die fehlende Planungssicherheit für die gesamte Branche. „Die Autoindustrie muss Investitionen auf viele Jahre hinaus planen. Statt klarer und verlässlicher Rahmenbedingungen gibt es ein politisches Hin und Her bei Antriebstechnologien, CO2-Vorgaben und dem Verbrenner-Aus. Heute wird eine Technologie verteufelt, morgen werden Vorgaben korrigiert und übermorgen neue Regeln beschlossen. So kann kein Unternehmen vernünftig investieren und langfristig planen. Ideologie ersetzt keine Industriepolitik“, sagt Landbauer.

Die Bundesregierung müsse endlich aufhören, diesen Kurs mitzutragen und den österreichischen Wirtschaftsstandort vor weiteren Belastungen schützen. „Wir brauchen günstige Energie, weniger Steuern und Bürokratie, echte Technologieoffenheit und vor allem wieder Planungssicherheit für unsere Betriebe. Die CO2-Strafsteuer muss weg und die Bundesregierung muss endlich wieder begreifen, dass Wohlstand und soziale Sicherheit zuerst erwirtschaftet werden müssen. Wer die Autoindustrie schwächt, vernichtet Arbeitsplätze, zerstört Wertschöpfung und ganze Regionen. So kann es nicht weitergehen“, warnt Landbauer.

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