• 01.09.2026, 11:24:02
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ORF-Programmschwerpunkt zu „25 Jahre 9/11“ ab 4. September

Mit aktuellen Dokus, Reportagen, Berichten über Gedenkfeiern und Rückblicken von ORF-Journalistinnen und -Journalisten

Wien (OTS) - 

Am 11. September 2001 steuern Terroristen der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York, ein weiteres trifft das Pentagon bei Washington. Ein viertes entführtes Flugzeug stürzt in Pennsylvania ab. Fast 3.000 Menschen sterben. Dem 25. Jahrestag von 9/11 widmet der ORF ab 4. September 2026 einen multimedialen ORF-Schwerpunkt. Auf dem Programm stehen in ORF 2 u. a. neue Dokumentationen wie „Universum History: 9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“ und „kreuz & quer: Generation 9/11“. Auch „WELTjournal: Überlebende der Katastrophe“ und „WELTjournal +: Die letzten Tonaufnahmen“ stehen im Zeichen von 9/11. Für die aktuelle „WeltWeit“-Ausgabe „9/11 – Terror mit weltweiten Folgen“ berichten Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner aus den USA, dem Irak und der Brüsseler Gemeine Molenbeek. Und in den Daytime-Formaten blicken Raimund Löw, Peter Fritz, Hannelore Veit und Eugen Freund sowie österreichische Augenzeugen auf die Ereignisse vom 11. September 2001 zurück. Im Mittelpunkt des ORF-III-„zeit.geschichte“-Abends zu 9/11 stehen ebenfalls persönliche Erinnerungen, die Folgen des internationalen Kampfes gegen den Terror und die österreichische Perspektive auf die historische Berichterstattung. Die aktuellen „ZIB“-, Radio- und Online-Formate des ORF berichten über die Gedenkfeiern in den USA.

Von „Universum History“ über „kreuz & quer“ bis „WeltWeit“ – das ORF-2-Programm im Überblick:

Innerhalb von rund 75 Minuten werden am 11. September 2001 vier Passagierflugzeuge entführt und als Waffen gegen die USA eingesetzt. Teil 1 des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“ (4. September, 22.35 Uhr) schildert die dramatischen Ereignisse dieses Morgens. Journalistinnen und Journalisten, Feuerwehrleute und weitere Augenzeugen liefern mit ihren Erinnerungen an 9/11 ein eindringliches Bild jener Stunden, in denen aus einer nationalen Tragödie eine weltpolitische Zäsur wird. Archivausschnitte des ORF zeigen, wie österreichische Medien auf die Katastrophe reagiert haben. Danach erzählt das Katastrophendrama „Flug 93“ (23.20 Uhr) die Ereignisse während des Fluges der United Airlines mit der Flugnummer 93 von New York Richtung San Francisco. An Bord befinden sich 44 Personen. Unter ihnen vier Terroristen, die das Flugzeug wenig später in ihre Gewalt bringen. Als die Passagiere erfahren, dass zwei weitere entführte Maschinen ins World Trade Center eingeschlagen sind, versuchen sie zu verhindern, dass die Terroristen ihr geplantes Ziel erreichen. Das Flugzeug stürzt in einem Waldstück bei Pennsylvania ab.

Ziel der Terroranschläge am 11. September war auch das Pentagon in Washington. In unmittelbarer Nähe fand damals ein Herzkongress statt, an dem der Österreicher Johannes Mikl teilnahm. In „Studio 2“ (7. September, 17.30 Uhr) schildert der Kardiologe die Stimmung in der US-Hauptstadt.

„kreuz & quer: Generation 9/11“ (8. September, 23.05 Uhr) dokumentiert die Geschichten von jungen Menschen, die geboren wurden, nachdem Familienmitglieder bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 ums Leben gekommen waren. Die Bilder der Flugzeuge, die in die Zwillingstürme des World Trade Center in New York fliegen und sie zum Einsturz bringen, haben sich ins kollektive Gedächtnis gegraben. 2.753 Menschen starben. „WELTjournal: 9/11 – Überlebende der Katastrophe“ (9. September, 22.30 Uhr) zeigt die bewegende Geschichte von fünf Überlebenden. In „WELTjournal +: 9/11 – Die letzten Tonaufnahmen“ (23.25 Uhr) erzählen jene Menschen, die die Anschläge direkt miterlebt haben und deren Stimmen auf den Aufnahmen zu hören sind: Fluglotsen, Mitarbeiter aus den Flug-Kontrollzentren sowie Militärs und Sicherheitsleute.

„25 Jahre 9/11“: Raimund Löw, Peter Fritz, Hannelore Veit und Eugen Freund blicken zurück

Robert Reder war am 11. September 2001 mit anderen Studenten aus Linz auf dem Weg zur New Yorker Börse und konnte das Flugzeug beobachten, das in das World Trade Center raste. Aus Linz zugeschaltet erzählt der Oberösterreicher in „Guten Morgen Österreich“ (11. September, 6.30 Uhr) über die erste Panik in der Stadt und dass er erst im Laufe des Tages realisiert hatte, wie knapp er den Tod entronnen war. Im Studio berichtet Raimund Löw über seine Arbeit als ZIB-Moderator während der stundenlangen Sondersendungen. Peter Fritz leitete 2001 das ORF-Büro in Washington. Es schien ein ruhiger Arbeitstag zu werden, doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Die ersten Live-Berichte vom rauchenden Pentagon erfolgten noch telefonisch, später berichtete er per Video und das rund um die Uhr. In „Aktuell nach eins“ (13.30 Uhr) erzählt er von seinen persönlichen Erlebnissen und über die politischen Veränderungen nach 9/11. Die Katastrophe vom 11. September traf die Nachrichtenredaktionen unvorbereitet, aber kaum ein Sender im deutschen Sprachraum reagierte so schnell und umfassend wie der ORF. Es war mit 42 Stunden die längste Live-Berichterstattung in der Geschichte des ORF und für das ZIB-Duo Hannelore Veit und Eugen Freund eine Feuertaufe. Zum 25. Jahrestag von 9/11 blicken die beiden in „Hinter den Schlagzeilen“ (16.20 Uhr) auf die Terroranschläge in den USA zurück.

„WeltWeit: 9/11 – Terror mit weltweiten Folgen“: Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner berichten aus den USA, dem Irak und der Brüsseler Gemeine Molenbeek

Die beispiellosen Terroranschläge vom 11. September 2001 erschüttern die USA in ihren Grundfesten. Amerika wird – erstmals in seiner Geschichte – auf eigenem Boden angegriffen. In der sogenannten Bush-Doktrin werden nach den Anschlägen die neuen außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze der US-Regierung unter George W. Bush formuliert: Die USA beanspruchen darin u. a. das Recht, Präventivkriege zu führen, und sie rufen einen weltweiten „War on Terror“ aus. Für „WeltWeit“ (11. September, 21.20 Uhr) schauen sich Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner in den USA, im Irak und in der Brüsseler Gemeine Molenbeek an, wie sehr die Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben. Teil 2 des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“ (11. September, 22.35 Uhr) gibt Einblick in die fieberhafte Suche nach den Verantwortlichen – eine der größten Ermittlungen der US-Geschichte – und beleuchtet die politischen Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Um 23.20 Uhr zeichnet „Universum History: Verwundetes Land – Afghanistan im Bann des Terrors“ 25 Jahre nach 9/11 ein außergewöhnliches Bild des Landes am Hindukusch.

Fünfteiliger ORF-III-„zeit.geschichte“-Abend am 5. September, „ORF III AKTUELL“

Zum Auftakt des ORF-III-„zeit.geschichte“-Abends zu 9/11 am 5. September zeigt die Dokumentation „9/11 – Wo warst du, als die Flugzeuge einschlugen?“ (20.15 Uhr), wie Österreicher:innen die Anschläge erlebt haben und welche Erinnerungen bis heute mit diesem Tag verbunden sind. Danach beleuchtet der Dreiteiler „CIA: Im Schatten von 9/11“ (21.05, 21.55 und 22.45 Uhr) die Reaktionen der US-Geheimdienste und politischen Entscheidungen. Ehemalige Spione, Offiziere, Analysten und CIA-Direktoren berichten über geheime Operationen und zentrale Wendepunkte – vom Krieg in Afghanistan über die Tötung Osama bin Ladens bis zum Aufstieg des IS. Zugleich geht die Produktion den langfristigen Folgen für die USA und den Nahen Osten nach. Abschließend rekonstruiert die ORF-III-Produktion „42 Stunden 52 Minuten 51 Sekunden – 9/11 im ORF-Newsroom“ (23.35 Uhr) die dramatischen Stunden der damaligen Berichterstattung und lässt jene Journalistinnen und Journalisten zu Wort kommen, die das Geschehen für das österreichische Publikum begleitet und eingeordnet haben. Auch „ORF III AKTUELL“ begleitet den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 und ordnet die Ereignisse in Live-Interviews und Analysen mit Fachleuten ein.

Ö1: „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ und Diskussion in „Punk eins“

In einem Beitrag des Ö1-Magazins „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ (6. September, 7.05 Uhr) erzählt Džemal Šibljaković, wie die Anschläge vom 11. September 2001 seinen Alltag als aus Bosnien geflüchtetes muslimisches Kind in Österreich veränderten und er plötzlich mit Misstrauen und Rechtfertigungsdruck konfrontiert war. Heute arbeitet er als Sozialarbeiter und Psychotherapeut in Ausbildung in der Radikalisierungsprävention und möchte jungen Menschen jene Unterstützung geben, die ihm selbst damals gefehlt hat. Außerdem gibt es in „Punk eins“ am 11. September um 13.00 Uhr eine Diskussion zum Themenkomplex.

Berichterstattung auf ORF.at, ORF ON und im ORF TELETEXT

ORF.at widmet sich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung den Ereignissen des 11. September 2001, rekapituliert das Geschehen, beleuchtet sowohl die Auswirkungen des Terroranschlags in den USA und weltweit und informiert über Gedenkveranstaltungen. ORF ON bringt in einer Videokollektion Streams der TV-Sendungen des Programmschwerpunkts. Begleitend werden zur weiteren Förderung des historischen Verständnisses und besseren Reflektion des damaligen Geschehens auch die ersten Stunden der ursprünglichen Live-Sonderberichterstattung des ORF-Fernsehens bereitgestellt, die einen authentischen Einblick in die damals verfügbaren Informationen und unmittelbaren Reaktionen ermöglichen. Im ORF TELETEXT wird ebenfalls an die Terroranschläge und ihre Folgen erinnert sowie über Gedenkveranstaltungen informiert.

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