• 01.09.2026, 08:57:03
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FPÖ - Krauss: Schüler und Lehrlinge zahlen Zeche für Ukraine- und Asylvollausstattung

Bund erhöht Selbstbehalt um 51% und kassiert bei Schüler- und Lehrlingsfreifahrt brutalst ab

Wien (OTS) - 

„Die Bundesregierung bekommt ihr Budget nicht in den Griff und schickt jetzt Schülern, Lehrlingen und ihren Familien die Rechnung. Den Selbstbehalt für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt auf einen Schlag um mehr als 50 Prozent zu erhöhen, ist unverschämt. Der Bund soll bei sich selbst sparen, statt bei jungen Menschen abzukassieren“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

Mit dem Schuljahr 2026/27 steigt der bundesweit festgelegte Selbstbehalt von 19,60 auf 29,60 Euro, das ist eine Verteuerung um 51 Prozent. Diese Erhöhung wirkt sich auch unmittelbar auf das VOR Top-Jugendticket für Wien, Niederösterreich und das Burgenland aus. Dessen Preis steigt von 88,60 auf 101 Euro. Zehn Euro der gesamten Erhöhung von 12,40 Euro gehen auf den höheren Selbstbehalt des Bundes zurück.

„Damit ist klar, woher der überwiegende Teil dieser Verteuerung kommt. Besonders dreist wäre es, diese Belastung mit Investitionen in die öffentliche Verkehrsinfrastruktur zu rechtfertigen. Der Leistungsumfang der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt wird durch die Erhöhung nicht ausgeweitet“, so Krauss.

Für Krauss sei dies auch eine Frage der politischen Prioritäten: „Defacto bezahlen die jungen Menschen die Zeche in der Ukraine und die Rundum-Komplettversorgung unseres Asylwesens.“

Der Freiheitliche fordert eine Rücknahme dieser 51-Prozent-Erhöhung, denn leistbare Mobilität darf nicht zum Stopfen von Budgetlöchern missbraucht werden.

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