- 29.08.2026, 14:58:32
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JVP-Bauer/JVP-Grünsteidl: „Die Pension von morgen wird heute entschieden!“
Junge Volkspartei begrüßt Bundeskanzler Stockers Vorschlag für einen Pensions-Staatsfonds und fordert mehr Mut bei der langfristigen Absicherung der Pensionen
Die Junge Volkspartei begrüßt den Vorstoß von Bundeskanzler Christian Stocker, einen Staatsfonds zur langfristigen Absicherung des österreichischen Pensionssystems einzurichten. Gewinne aus staatlichen Beteiligungen teilweise langfristig zu veranlagen und damit Vermögen für kommende Generationen aufzubauen, sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Jugendministerin und JVP-Bundesobfrau Claudia Bauer dazu: „Wer heute über Pensionen spricht, muss an die Generation denken, die morgen die Rechnung bezahlt. Es ist völlig logisch, dass wir unser Pensionssystem weg von der Umlage hin zur Anlage bringen müssen, beispielsweise mit einem Staatsfonds. Anders wird es sich in Zukunft nicht mehr ausgehen. Denn der Generationenvertrag wurde zu einem Zeitpunkt geschlossen, als vier arbeitende Menschen gemeinsam eine Pension getragen haben. Inzwischen sind es drei, im Jahr 2030 werden zwei arbeitende Menschen eine Pension zu stemmen haben. Gleichzeitig dürfen wir nicht den Fehler machen, die Pensionsfrage mit einer einzigen Maßnahme abzuhaken. Ein Fonds ist ein wichtiger Baustein, aber wir brauchen insgesamt mehr Mut zu strukturellen Reformen. Wer jungen Menschen eine Pension ermöglichen will, darf vor notwendigen Veränderungen nicht zurückschrecken."
JVP-Generalsekretär Toni Grünsteidl dazu: „Österreich zählt zu den OECD-Ländern mit dem geringsten Beitrag des Kapitalmarktes zum staatlichen Pensionssystem. Dabei darf Staatsvermögen niemals Selbstzweck sein, sondern muss auch zu Vermögen für die nächste Generation gemacht werden. Aus laufenden Gewinnen langfristiges Kapital aufzubauen, ist nicht nur sinnvoll, sondern vor allem generationengerecht. Es kann nicht unser Anspruch sein, immer nur darüber zu diskutieren, wie wir unsere Systeme gerade so über Wasser halten. Wir müssen darüber sprechen, wie wir sie zukunftsfit machen. Kurz gesagt: Nicht nur verteilen, sondern vorsorgen. Denn die Pension von morgen wird heute entschieden“, so Grünsteidl.
Die Junge Volkspartei werde daher darauf drängen, die Debatte über die Pensionen der nächsten Generation nicht länger aufzuschieben. „Wir haben gegenüber jungen Menschen eine Verantwortung. Jede Generation soll ihren Kindern und Enkeln ein besseres System hinterlassen und nicht die Probleme von heute weiterreichen. Deshalb sagen wir: Ja zum Staatsfonds. Ja zur Anlage statt der Umlage. Und vor allem: Ja zu mehr Mut bei der Pensionsreform“, betonen Bauer und Grünsteidl abschließend.
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