• 28.08.2026, 18:26:02
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FPÖ-Bors: „Karners Null-Toleranz-Politik findet man selbst mit der Lupe nicht“

Hangers Märchenstunde vorbei — Karner produzierte Asylrekord, Antauer schließt Asylquartiere

Sankt Pölten (OTS) - 

„Andreas Hangers Versuch, Innenminister Gerhard Karner zum großen Bezwinger der illegalen Migration hochzuschreiben, wäre fast zum Lachen, wenn das Asylchaos unter ÖVP-Verantwortung für Österreich nicht so ernst wäre“, reagiert FPÖ Niederösterreich Sicherheits- und Asylsprecher LAbg. Andreas Bors auf die jüngsten Aussagen des ÖVP-Nationalratsabgeordneten Hanger.

„Die Österreicher spüren und sehen ja deutlich, dass das Asylchaos munter weitergeht – Stichwort Zustände in Schulen, Banden- und Ausländerkriminalität. Ein Blick in die Statistik des eigenen ÖVP-geführten Innenministeriums hätte Hanger diese peinliche Aussendung erspart. Im Jahr 2018, als Herbert Kickl Innenminister war, wurden in Österreich 13.746 Asylanträge gestellt. Unter Innenminister Karner explodierte diese Zahl 2022 auf unglaubliche 112.272 Asylanträge – mehr als achtmal so viele. Ausgerechnet diesen Innenminister jetzt als großen Asyl-Stopp-Minister zu feiern, hat schon etwas von politischer Satire“, so Bors weiter.

Bizarr sei Hangers Versuch, die Schließung von Asylquartieren in NÖ als Erfolg der ÖVP umzudeuten. „Die ÖVP hat jahrelang zugesehen, wie immer mehr illegale Migranten nach Österreich gekommen sind. Unser Asyllandesrat Martin Antauer räumt hingegen konsequent auf und schließt Asylquartiere, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Genau dafür haben uns die Niederösterreicher gewählt: weniger Asylquartiere, weniger Belastung für unsere Gemeinden und eine konsequente Politik im Interesse der eigenen Bevölkerung“, erklärt Bors.

„Martin Antauer redet nicht über einen harten Asylkurs, er setzt ihn um. Wenn Innenminister Karner wissen möchte, wie konsequente Asylpolitik aussieht, gibt ihm unser Landesrat gerne eine kostenlose Nachhilfestunde in Niederösterreich“, so Landesparteisekretär Bors weiter.

Auch Hangers Seitenhieb auf Herbert Kickl bezeichnet Bors als „hilfloses Ablenkungsmanöver“: „Wenn einem angesichts von 112.272 Asylanträgen unter Karner die Argumente ausgehen, muss offenbar wieder der berühmte blaue Teppich herhalten. Hanger kann über Teppiche reden, solange er will. Wir reden lieber über die Zahlen. Und die sind eindeutig: 13.746 Asylanträge im Jahr 2018 unter Kickl gegenüber 112.272 im Jahr 2022 unter Karner. Wer angesichts dieser Bilanz noch den großen Asylhelden Karner ausruft, sollte weniger Presseaussendungen schreiben und öfter die Statistiken des eigenen Innenministeriums lesen.“

„Während die ÖVP versucht, ihre jahrelangen Versäumnisse nachträglich als Erfolg zu verkaufen, setzt die FPÖ in Niederösterreich um, was sie versprochen hat. Landesrat Martin Antauer steht für einen konsequenten Kurs und die Schließung nicht mehr benötigter Asylquartiere“, so Bors abschließend.

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