• 28.08.2026, 10:00:32
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Neuer Report Aktive Mobilität 2026: „Öffis“ immer besser mit dem Rad erreichbar

Positive Trends beim Zu-Fuß-Gehen und Radfahren in Österreich. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wohnt in 10-Minuten E-Bike Einzugsbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wien (OTS) - 

Der neue Report Aktive Mobilität 2026 zeigt: Konstant viele Menschen in Österreich bewegen sich regelmäßig aktiv fort – sei es zu Fuß oder mit dem Rad. Besonders erfreulich ist das wachsende, sichere Radverkehrsnetz: Schon mehr als die Hälfte der Bevölkerung braucht für eine Fahrt mit dem E-Bike vom Wohnsitz aus maximal 10-Minuten bis zur nächsten Öffi-Haltestelle. Damit wird die multimodale Kombination aus Rad und Öffentlichem Verkehr für immer mehr Menschen zur attraktiven Alternative. Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sind zentrale Bausteine für die Verkehrswende, besonders wenn sie mit dem Öffentlichen Verkehr kombiniert werden.

„Aktive Mobilität und öffentlicher Verkehr ergänzen einander – wer gut zu Fuß oder mit dem Rad zur Haltestelle kommt, entscheidet sich leichter für die Öffis. Genau hier setzen wir mit dem gezielten Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur an. Der neue Report zeigt: 61 Prozent der Menschen in Österreich erreichen ihre nächste Haltestelle bereits in 10 Minuten mit dem E-Bike – ein gutes Ergebnis, das wir durch den weiteren Ausbau sicherer Radverkehrsverbindungen konsequent stärken wollen“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.

Radfahren und Gehen als Alltagsrealität

Der Report Aktive Mobilität 2026 unterstreicht, dass Zu-Fuß-Gehen und Radfahren längst fester Bestandteil des Alltags in Österreich sind. Mehr als 7,2 Millionen Menschen in Österreich gehen täglich oder mehrmals pro Woche mindestens fünf Minuten am Stück zu Fuß. Auch das Radfahren gewinnt weiter an Bedeutung – besonders in Bundesländern wie Salzburg, wo fast zwei von fünf Menschen regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind. Österreichweit sind mehr als 2,1 Millionen Menschen täglich oder mehrmals die Woche mit dem Rad unterwegs.

Multimodalität nimmt zu

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Verknüpfung von Fuß- und Radverkehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Bereits 14 Prozent der Öffi-Nutzenden verwenden das Fahrrad für Fahrten von und zur ÖV-Haltestelle. Bei der letzten Befragung 2023 lag dieser Anteil erst bei 12 Prozent. Bike & Ride macht den Umstieg auf kostengünstige und umweltfreundliche Mobilität besonders attraktiv und zeigt, wie wichtig eine gut ausgebaute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur rund um Haltestellen auch für die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs ist.

Bike&Ride: sicheres Radverkehrsnetz als Schlüssel zum Erfolg

Ein zentrales Ergebnis des Reports ist die gestiegene sichere Rad-Erreichbarkeit von ÖV-Haltestellen. 61 Prozent der Bevölkerung (rund 5,6 Millionen Menschen) wohnt bereits im 10-Minuten-E-Bike&Ride-Einzugsbereich von ÖV-Haltestellen und kann dort auch auf einem sicherem Radverkehrsnetz hinradeln. Das bedeutet, dass für viele Menschen die Kombination aus Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln eine sichere und bequeme Option ist. Daher soll zur Förderung der Multimodalität der weitere Ausbau von sicherer Radinfrastruktur besonders im Einzugsbereich von ÖV-Haltestellen erfolgen.

Report Aktive Mobilität 2026

Der Report Aktive Mobilität 2026 bietet eine umfassende Analyse der aktuellen Entwicklungen im Fuß- und Radverkehr sowie der Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung sowie Auswertungen aus der digitalen Verkehrsinfrastruktur (Graphenintegrations-Plattform GIP) und zeigen, wie sich die Mobilitätsgewohnheiten sowie die Rad- und Fußverkehrsinfrastrukturen in Österreich weiterentwickeln. Die Ergebnisse sind relevante Datengrundlagen für die Umsetzung des Masterplan Gehens sowie des Masterplans Radfahren.

Fuß- und Radverkehrsgipfel in Eisenstadt

Vom 9. bis 11. September 2026 findet in der Landeshauptstadt Eisenstadt erstmals eine gemeinsame Fachveranstaltung zum Fuß- und Radverkehr statt: Der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel und der 17. Österreichischer Radgipfel. Dabei werden die rund 400 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft aktuelle Trends und Entwicklungen auch anhand der Ergebnisse des Reports Aktive Mobilität 2026 diskutieren. Besonders für Gemeinden bietet die Fachkonferenz eine gute Gelegenheit erfolgreiche Praxisbeispiele zur Fuß- und Radverkehrsförderung kennen zu lernen.

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BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Carina Novy
Telefon: +43 1 71162-658010
E-Mail: [email protected]

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