- 26.08.2026, 11:36:02
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NEOS Wien/Penzing: Potential von H.-C.-Artmannpark nutzen
Der H.-C.-Artmannpark ist bereits jetzt eine beliebte Grünfläche in Penzing. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten den Park zu verbessern und die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern. Bereits 2023 haben NEOS Penzing gefordert, weitere Flächen zu entsiegeln und den Park weiter zu begrünen. In einem Beteiligungsprozess hatten Bürger:innen die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen, um den Park gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Vorstellung der finalen Pläne wird bei NEOS Penzing jedoch nicht nur positiv gesehen.
„Natürlich begrüßen wir, dass die Umgestaltung nun tatsächlich in Angriff genommen wird. Mehr Grün bedeutet nicht nur mehr Aufenthaltsqualität, sondern auch mehr Schatten und mehr Abkühlung an heißen Tagen. Allerdings befindet sich der Bezirk nach wie vor in einer budgetär schwierigen Lage, die berücksichtigt werden muss. 1,7 Millionen Euro sind eine Menge Geld, damit könnte man den Park beinahe abreißen und durch einen neuen ersetzen. Wenn so eine Summe ausgegeben werden soll, ist vollständige Transparenz und eine nachvollziehbare Kostenaufstellung unerlässlich“, so Birgit Breitenlacher, Klubobfrau der NEOS in Penzing.
Auch die geplanten Betonbänke stoßen in der pinken Bezirkspartei auf Widerstand. „Wir haben ähnliche Betonbänke anderenorts während der Hitzeperiode besucht und Temperaturen bis zu 51 Grad gemessen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute gibt, die sich hier gerne ausrasten und hoffe, dass auch andere Fraktionen und Menschen unsere Bedenken teilen. Wir halten Holzbänke für eine kostensparendere und sinnvollere Lösung. Auch das Versetzen des Ballkäfigs halten wir für zu teuer. Ein neuer Belag für den derzeitigen Ballkäfig wäre ressourcenschonender und würde die Spielqualität ebenfalls verbessern“, betont Breitenlacher. Ein breiter angelegter Beteiligungsprozess und eine engere Einbindung aller Fraktionen im Bezirksparlament wären hier von Vorteil gewesen. NEOS in Penzing wollen mittels Bürgerversammlung die Möglichkeit eröffnen, die Pläne nochmals zu überarbeiten.
„Wir wollen alle uns zur Verfügung stehenden Mitteln nutzen, um auch wirklich das Beste für Penzing umzusetzen. Wären wir von Anfang an eng in die Planungen eingebunden gewesen, hätten wir unsere Bedenken natürlich früher geäußert. Jetzt wollen wir in einer Bürgerversammlung mit den Menschen im Bezirk diskutieren, was der H.-C.-Artmannpark wirklich braucht und wo sich eventuell Kosten einsparen lassen. Denn in Zeiten, wo alle sparen müssen, stellt auch Penzing keine Ausnahme dar“, so Breitenlacher.
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