- 25.08.2026, 11:30:32
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ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Markus Poschner startet als neuer Chefdirigent in Spielzeit 2026/27
Markus Poschner tritt mit Beginn der Saison 2026/27 im September seine neue Position als Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien an. Unter dem Motto „Neue Wege. Neue Nähe“ will der 55-Jährige eine neue Ära des Radio-Symphonieorchesters in Wien einläuten. Poschner kann dabei bereits auf eine mehrjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem RSO mit gemeinsamen Konzerten, Tourneen und Auszeichnungen zurückblicken. Mit Konzerteinführungen und neuen Formaten wie „Poschners Meilensteine“ oder „rso@work“ hat Poschner bereits erste Maßstäbe gesetzt.
Markus Poschner ist seit 2017 Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz, wo er mit der Saison 2026/27 seine letzte Saison bestreitet. Seit der Saison 2025/26 ist er zudem Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel. Ab der Saison 2027/28 wird er außerdem Music Director des Utah Symphony Orchestra. Poschner folgt als Chefdirigent des RSO auf Marin Alsop, die das Orchester seit 2019 mit ihrer ganz persönlichen künstlerischen Ausrichtung geprägt hat und dem Orchester weiter verbunden bleibt.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Mit Markus Poschner gewinnt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien eine künstlerische Persönlichkeit, die internationale Erfahrung mit großer Neugier und spürbarer Nähe zum Publikum verbindet. Seine profunde Werkkenntnis, seine stilistische Vielseitigkeit und seine Leidenschaft für den Dialog machen ihn zu einem Dirigenten, der Musik nicht nur auf höchstem Niveau gestaltet, sondern sie auch unmittelbar erlebbar macht. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam mit dem ORF RSO Wien neue, überraschende Perspektiven auf das symphonische Repertoire eröffnen und das Publikum mit intensiven, inspirierenden Konzerterlebnissen begeistern wird.“
Markus Poschner über seine neue Aufgabe: „Es ist für mich eine große Ehre und vor allen Dingen Freude, die Position des Chefdirigenten des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien zu übernehmen. Dieses Orchester steht wie kaum ein anderes für künstlerische Neugier, Exzellenz und den Mut, immer wieder außergewöhnliche Wege zu gehen. Genau darin liegt für mich die Kraft von Musik: nicht das Erwartbare zu bestätigen, sondern gemeinsam das Besondere, das nur im Moment entsteht, zu suchen. Ich freue mich darauf, mit diesen großartigen Musikerinnen und Musikern des RSO unsere künstlerische Handschrift weiter zu entwickeln – mit Offenheit, Leidenschaft und immer der Bereitschaft zum Risiko. Wir wollen unser Publikum berühren, überraschen und herausfordern und Musik als etwas unmittelbar Gegenwärtiges erfahrbar machen, als Lebenselixier für unsere Seele in einer sehr komplex gewordenen Welt.“
ORF-RadioKulturhaus- und ORF-RSO-Wien-Chef Thomas Wohinz: „Mit Markus Poschner geht das ORF Radio-Symphonieorchester Wien einen weiteren wichtigen Schritt in die vor drei Jahren begonnene Weiterentwicklung zum Medienorchester. Wir bleiben unseren musikalischen Wurzeln und unserer besonderen programmlichen Rolle als Orchester des ORF verbunden – öffnen uns jedoch noch stärker unserem Publikum. So wollen wir gemeinsam mit unserem neuen Chefdrigenten das RSO als vielseitiges Medienorchester weiterentwickeln – auf der Bühne, im Radio, im TV und im Stream.“
Angelika Möser, künstlerische Leiterin des ORF RSO Wien: „Mit Markus Poschner beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein neuer, spannender Abschnitt. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame künstlerische Arbeit und darauf, mit ihm die besondere Verbindung zwischen dem Orchester und seinem Publikum weiter zu stärken. Seine Offenheit, seine Energie und sein Anspruch an musikalische Qualität passen hervorragend zum RSO mit seinen vielfältigen Aufgaben und seinem Weg in die Zukunft.“
Markus Poschner: Mehrfach ausgezeichneter Dirigent mit internationaler Erfahrung
Seit der Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis gastiert Markus Poschner regelmäßig bei Spitzenorchestern und führenden Opernhäusern der Klassik-Welt, im Jahr 2022 eröffnete er die Bayreuther Festspiele mit einer Neuproduktion von „Tristan & Isolde“. Zur Spielzeit 2026/27 wird der gebürtige Münchner, der zudem leidenschaftlicher Jazz-Pianist ist, neuer Chefdirigent des traditionsreichen RSO Wien, bereits 2025/26 trat er die Position als Chefdirigent des Sinfonieorchester Basel an. Seit 2015 ist er Chefdirigent des Orchestra della Svizzera italiana, mit dem er den renommierten International Classical Music Award 2018 für die Gesamteinspielung der Brahms-Symphonien sowie erneut 2025 für seine Hindemith/Schnittke-Aufnahme gewann. Für die Gesamtaufnahme sämtlicher Bruckner-Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz, dessen Chefdirigent Poschner seit 2017 ist und für das er 2026/27 seine letzte Saison bestreiten wird, sowie dem RSO Wien, erhielt er 2024 den Special Achievement Award der Jury der ICMA (International Classical Music Awards). Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern steht ebenso in der Saison 2026/27 an wie das an der Semperoper Dresden. Ab 2027/28 übernimmt Markus Poschner außerdem die Position als Music Director des Utah Symphony Orchestra. Seine Einspielung von Offenbachs „Maître Péronilla“ mit dem Orchestre National de France wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 ausgezeichnet.
Seine langjährige Tätigkeit in Österreich als Chefdirigent und Geschäftsführer des Bruckner Orchesters Linz seit 2017 unterstreicht Poschners enge Verbundenheit mit der heimischen Musiklandschaft. Inhaltlich wird er als Chefdirigent neue Akzente setzen: Neben der Pflege und Aufführung zeitgenössischer Musik, die seit jeher ein zentrales Anliegen des ORF RSO Wien ist, sollen eine Verbreiterung des Repertoires sowie innovative Konzert- und Probenformate das künstlerische Profil des Orchesters für alle weiterentwickeln. Mit seiner Bestellung setzt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien auf eine Persönlichkeit, die die Balance zwischen Innovation und Tradition sucht und das Orchester mit neuen Impulsen in die Zukunft führt.
Über das Radio-Symphonieorchester
Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) zählt zu den international anerkannten Spitzenorchestern Europas. Seit seiner Gründung 1969 steht es für eine außergewöhnliche Programmvielfalt, die das klassisch-romantische Repertoire ebenso umfasst wie Werke der Moderne und zeitgenössische Musik, darunter jährlich mehrere Ur- und Erstaufführungen. Das RSO ist regelmäßig in Wiens großen Konzertsälen und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert. Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen, eine Grammy-Nominierung 2025 sowie ein starkes Engagement in Musikvermittlung und Nachwuchsförderung unterstreichen seine künstlerische Bedeutung. Beheimatet im ORF RadioKulturhaus erreicht das RSO sein Publikum über Konzerte ebenso wie über Radio, TV und digitale Plattformen des ORF.
Nähere Informationen sind abrufbar unter https://rso.ORF.at/.
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