• 24.08.2026, 10:00:07
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FW-Zainzinger: Regierung kürzt Gewinnfreibetrag für Unternehmer!

Wertpapier-Investitionen sollen ab 2027 nicht mehr anerkannt werden – nächste Belastung für Selbständige.

Wien (OTS) - 

Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung setzt ihren Belastungskurs gegen Österreichs Unternehmer fort. Ab 2027 sollen Wertpapierinvestitionen für drei Jahre nicht mehr für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag anerkannt werden. Betroffen sind vor allem Einzelunternehmer, Freiberufler und Gesellschafter von Personengesellschaften.

Bisher können Unternehmer bei Gewinnen über 33.000 Euro einen Teil ihres Gewinns steuerfrei stellen, wenn sie in begünstigte Wirtschaftsgüter oder bestimmte Wertpapiere investieren. Der maximale investitionsbedingte Gewinnfreibetrag beträgt dabei 46.400 Euro. Künftig sollen nur noch reale Investitionen wie Maschinen, Betriebsausstattung oder EDV berücksichtigt werden.

Für viele Dienstleister und Freiberufler, die keinen wirtschaftlich sinnvollen Bedarf an zusätzlichen Maschinen oder Betriebsausstattung haben, bedeutet das eine klare Mehrbelastung. Durch das höhere steuerpflichtige Einkommen kann zusätzlich auch die Sozialversicherungsbelastung steigen.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist das der nächste Griff in die Taschen der Leistungsträger. Statt endlich Staatsausgaben, Bürokratie und die hohe Steuer- und Abgabenquote zu senken, belastet die Bundesregierung erneut jene, die arbeiten, investieren und Verantwortung tragen.

Gleichzeitig schwächt die Maßnahme den österreichischen Kapitalmarkt. Gerade jetzt braucht es mehr Anreize für Investitionen, Vermögensaufbau und privates Kapital. Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher, die Wertpapierkomponente beim Gewinnfreibetrag vollständig zu erhalten und Unternehmer endlich spürbar zu entlasten.

„Wer Unternehmern Investitionsmöglichkeiten nimmt und gleichzeitig ihre Steuerlast erhöht, betreibt Standortpolitik gegen die eigene Wirtschaft. Diese Regierung saniert nicht den Staat, sondern greift wieder bei den Leistungsträgern zu. Österreich braucht weniger Steuern, weniger Bürokratie und mehr Freiheit für Investitionen. Der Wertpapier-Gewinnfreibetrag muss erhalten bleiben!“ fordert der Bundesfachrat der Freiheitlichen Wirtschaft, KommR Werner Zainzinger, abschließend.

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E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fw.at

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