- 23.08.2026, 08:43:32
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FPÖ – Krauss: Emmerling verwaltet das Bildungs- und Integrationschaos nur noch
Große Worte, keine Lösungen – Auszeit-WG für maximal zwei Kinder ist angesichts eskalierender Jugendkriminalität eine Farce
Ein aktuelles Interview von NEOS-Bildungsstadträtin Bettina Emmerling zeigt einmal mehr das ganze Dilemma der pinken Politik: „Wieder einmal erklärt sie wortreich, woran überall gearbeitet werden muss, bleibt konkrete Lösungen aber konsequent schuldig“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss.
Fast jeder zweite Schulanfänger kann dem Unterricht aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht ausreichend folgen, Schulen kämpfen mit massiven Integrationsproblemen und Suspendierungen nehmen zu. „Nach Jahren der NEOS-Verantwortung sind die Probleme größer statt kleiner. Chancenbonus, Integrationsrat, Integrationskodex – Emmerling produziert neue Schlagworte, während Lehrer und Schüler die Folgen einer völlig gescheiterten Integrations- und Bildungspolitik ausbaden müssen. Verbindliche Deutschkenntnisse und konsequente Maßnahmen wurden jahrelang verschlafen“, so Krauss, der einmal mehr dringend benötigte Sprachstandsfeststellungen ab dem 3. Lebensjahr fordert.
„Geradezu grotesk ist Emmerlings Verteidigung der Auszeit-WG. Angesichts einer eskalierenden Jugendkriminalität verkauft sie eine Einrichtung, in der maximal zwei Kinder gleichzeitig betreut werden können, als große Antwort auf das Problem. Das ist keine Lösung, sondern eine sündteure Alibiaktion. Die NEOS sitzen in der Bundesregierung, da wäre es ihre Aufgabe, sich für die Senkung der Strafmündigkeit einzusetzen - der einzig gangbare Weg“, erneuert Krauss die freiheitliche Forderung.
Auch beim Lehrermangel betreibt Emmerling Schönfärberei. „Vor wenigen Tagen waren noch hunderte Stellen zu besetzen, gleichzeitig erklärt die Bildungsstadträtin die Situation für entspannt. Große Ankündigungen und teure Programme ersetzen keine funktionierende Bildungspolitik. Emmerling muss endlich liefern, statt permanent nur zu erklären, woran sie irgendwann arbeiten will“, fordert Krauss abschließend.
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