• 21.08.2026, 16:34:32
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Bürgermeister Ludwig begrüßt Einigung auf Klimagesetz und Dürrehilfen auf Bundesebene

Was Wien beim Klimaschutz vorlebt, wird nun auch bundesweit Realität

Wien (OTS) - 

„Mit der Einigung eines Klimagesetzes ist die Bundesregierung nun dem Beispiel Wiens gefolgt, das als erste Gebietskörperschaft den Klimaschutz gesetzlich festgeschrieben hat. Wien betreibt bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert erfolgreiche Klimapolitik, mit einem seit 1999 geltenden Klimafahrplan. So schaffen wir es, den Energieverbrauch und die Treibhausgase zu senken und die versiegelten Flächen zu reduzieren. Unsere Klimapolitik sichert auch stabile Energiepreise für die Bevölkerung und die Wiener Betriebe. Mit vorausschauenden Investitionen in sauberes Trinkwasser konnte im bisherigen Sommer die vollständige Versorgung mit Wasser und Energie sichergestellt werden. Das hilft gerade in Dürrezeiten auch der Wiener Landwirtschaft. Diese Bundesregierung hat mit der heutigen Einigung mehr für den Klimaschutz zustande gebracht als die Regierung davor.“, so Bürgermeister Michael Ludwig.


Wien hat bereits 2025 das erste Klimagesetz Österreichs beschlossen

Die Stadt Wien gibt mit dem österreichweit ersten Klimagesetz auf Landesebene einen klaren und verbindlichen Rahmen für den Weg zur Wiener Klimaneutralität 2040 vor. Das Wiener Klimagesetz definiert die wichtigsten Ziele, Instrumente und Strukturen und garantiert damit, dass die städtischen Klimaziele über Legislaturperioden hinaus ihre Gültigkeit behalten. Im Klimagesetz werden das Ziel der Klimaneutralität und der klimaneutralen Verwaltung bis 2040 sowie die Säulen Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft verankert. Auch die soziale Ausgestaltung der Maßnahmen, Bewusstseinsbildung und das Zusammenwirken von Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Gebietskörperschaften werden festgeschrieben.

Wien baut größten geschlossenen Trinkwasserspeicher der Welt: So wird höchste Qualität garantiert

Wien investiert weiter in die Trinkwasserversorgung. Vor einem Jahr startete in Neusiedl am Steinfeld in Niederösterreich der Bau des weltweit größten geschlossenen Trinkwasserspeichers. Seither ist der Rohbau des riesigen Wasserbehälters weit fortgeschritten. Mehr Wasser zu speichern, ist ein zentraler Schwerpunkt der Trinkwasser-Strategie „Wiener Wasser 2050“. Wien stärkt damit die Versorgungssicherheit und passt die Trinkwasser-Infrastruktur an den erhöhten Wasserbedarf durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel an. Im größten geschlossenen Trinkwasserbehälter der Welt in Neusiedl am Steinfeld können in Zukunft rund eine Milliarde Liter Wasser gespeichert werden. Das ist ein Jahrhundertprojekt für die Wasserversorgung der Stadt.

Wien hat mit Abstand niedrigsten Bodenverbrauch Österreichs

Trotz starken Bevölkerungswachstums ist Wien nach wie vor das Bundesland mit der geringsten Inanspruchnahme an Flächen vulgo Bodenverbrauch. Die aktuellen Zahlen der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) für den Zeitraum 2022-2025 belegen Wiens Spitzenposition im sparsamen Umgang mit Boden und Fläche. Die in Anspruch genommene Fläche pro Kopf beträgt weniger als ein Sechstel im Vergleich zum Durchschnitt der anderen Bundesländer. In Wien sinkt die in Anspruch genommene Fläche pro Kopf nahezu doppelt so stark wie in den Bundesländern ohne Wien.

Wien hat niedrigsten Energieverbrauch pro Kopf in Österreich

In den vergangenen 20 Jahren hat die Bundeshauptstadt den höchsten Rückgang beim Energieverbrauch verzeichnen können. In den Jahren 2005 bis 2023 konnte der Energieverbraucht um mehr als ein Drittel reduziert werden. Dieser Rückgang ist ebenso mehr als doppelt so hoch wie im Bundes-Schnitt. Der Energieverbrauch in Wien ist pro Kopf somit so niedrig wie zuletzt im Jahr 1993.

Wien senkt Treibhausgas-Emissionen um ein Vielfaches schneller als im Bundes-Schnitt

Seit 2005 konnten umwelt- und klimaschädigende Treibhausgase in der Stadt um 31 Prozent reduziert werden. Alleine im Jahr 2023 konnte Wien noch einmal rund zehn Prozent der Gesamtemissionen einsparen. 2024 sind in Wien die Treibhausgasemissionen um fast 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken – mehr als doppelt so schnell wie im Österreich-Durchschnitt.

Mit „KliP I“ hatte Wien bereits 1999 erstes Klimaschutzprogramm

Die Stadt Wien nimmt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle im Klimaschutz ein. Schon vor über zwei Jahrzehnten, im Jahr 1999, wurde das erste Klimaschutzprogramm beschlossen. Damit ist es gelungen, die CO₂-Emissionen pro Kopf um fast 40 Prozent zu senken. Wien ist in Österreich das Bundesland mit den geringsten CO₂-Emissionen pro Kopf. Wien hat eines der dichtesten Öffi-Netze, zählt bei der Fernwärme zu den Besten Europas und mit mehr als 50 Prozent Grünraum gehört Wien zu einer der „Grünsten Städte der Welt“.

Rückfragen & Kontakt

Mario Dujakovic
Mediensprecher Bürgermeister Michael Ludwig
Telefon: +43 1 4000 81859
E-Mail: [email protected]

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