• 20.08.2026, 17:02:32
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PV&B Austria zur neuerlichen Ankündigung einer Speicheroffensive von BM Hattmannsdorfer: „Auf Worte müssen endlich Taten folgen!“

Verband begrüßt stärkere Fokussierung auf Speicher und Energiemanagement im Fördersystem

Wien (OTS) - 

Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) begrüßt grundsätzlich die von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer angekündigte Neuausrichtung des Fördersystems. Die Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, gleichzeitig sind die Anschaffungskosten deutlich gesunken. Neben dem weiteren Ausbau der PV-Stromerzeugung müssen daher auch die Speicherung und die intelligente Verteilung des erzeugten PV-Stroms stärker in den Fokus rücken. Auch aus Sicht des Verbandes sollten künftige Förderungen insbesondere auf Stromspeicher und Energiemanagementsysteme ausgerichtet werden.

„Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Bedeutung von Speichern für das Energiesystem nun ausdrücklich anerkennt. Entscheidend ist aber, dass aus der angekündigten Speicheroffensive jetzt auch konkrete Maßnahmen werden“, sagt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria.

Auch PV&B Austria hat sich für eine Neuausrichtung des Fördersystems ausgesprochen und steht dazu bereits im engen Austausch mit dem Energieministerium. Aus Sicht des Verbandes braucht es nun möglichst rasch Klarheit darüber, wie die Förderung ab dem kommenden Jahr ausgestaltet wird. Sie muss jedenfalls unkompliziert und bereits früh im kommenden Jahr verfügbar sein.

Speicher sind essenzieller Bestandteil des weiteren PV-Ausbaus

PV&B Austria hat bereits im vergangenen Jahr Zahlen zum erforderlichen Speicher- und Flexibilitätsbedarf in Österreich vorgelegt. Eine aktuelle Folgeanalyse des Verbandes zeigt zudem, dass Batteriespeicher bereits heute dazu beitragen können, günstigen PV-Strom aus den Mittagsstunden in die teuersten Abendstunden zu verschieben.

Seit Amtsantritt hat Minister Hattmannsdorfer wiederholt eine Speicheroffensive angekündigt. PV&B Austria begrüßt daher die neuerliche Ankündigung, wird die Bundesregierung bei der Umsetzung aber an den konkreten Ergebnissen messen.

„Wir stehen dem Ministerium weiterhin gerne als Sparring-Partner zur Verfügung. Jetzt geht es aber darum, dass auf die Worte auch Taten folgen. Die Branche steht bereit – entscheidend ist, dass die angekündigte Speicheroffensive nun auch tatsächlich umgesetzt wird“, sagt Immitzer und ergänzt abschließend: „Aus Sicht des Verbandes ist es mit einer reinen Umstellung der Förderung nicht getan. Auch weiterhin muss es möglich sein über steuerliche Erleichterungen zu diskutieren. Ebenso ist die E-Control gefordert, entsprechende praxistaugliche Rahmenbedingungen für Stromspeicher zu schaffen. Und auch die Netzbetreiber müssen Stromspeicher künftig stärker in ihre Netzentwicklungspläne integrieren.“

Rückfragen & Kontakt

Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria
Telefon: +43 1 522 35 81-410
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.pvbaustria.at

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