- 20.08.2026, 11:50:32
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„Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ 2026
Auftakt mit Carl-Zeller-Serenade am 30. August in St. Peter in der Au
Die 66. Ausgabe der „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“, der ältesten, durchgehend bestehenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet heuer vom 30. August bis 1. November wieder „Musik am Ursprung“ an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Im Zentrum jedes Serenadenkonzerts steht dabei das klassische Lied, ergänzt durch Instrumentalmusik und inhaltlich passende Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von renommierten Interpretinnen und Interpreten sowie vielversprechenden Nachwuchstalenten der Klassikszene.
Gestartet wird am 30. August mit der Carl-Zeller-Serenade im Schloss von St. Peter in der Au, dem Mostviertler Geburtsort des bekannten Vertreters der Goldenen Operettenära. Ab 18 Uhr interpretieren dabei die Sopranistin Alexandra Reinprecht, der Tenor Jörg Schneider und der Pianist Manfred Schiebel Arien und Duette aus den populärsten Operetten Zellers wie „Der Vogelhändler“, „Der Obersteiger“ und „Die Fornarina“ sowie eine Auswahl seiner Kunstlieder.
Fortgesetzt wird am 6. September mit der Schubert-Serenade im Schubert-Schloss Atzenbrugg, wo der Countertenor Valer Sabadus und Akemi Murakami am Klavier unter dem Titel „Nacht und Träume“ ab 16 Uhr eine Melange aus 200 Jahren Kunstlied von Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart über Robert Schumann und Gabriel Fauré bis zu Hector Berlioz u. a. servieren. Die Schloss-Serenade im Schlosstheater Laxenburg umfasst am 13. September ab 19 Uhr Lieder und Duette von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonin Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustav Mahler u. a. in der Interpretation der Sopranistin Camilla Nylund und der Mezzosopranistin Annely Peebo, begleitet vom Pianisten Pantelis Polychronidis.
Bei der Gottfried-von-Einem-Serenade in der Kirche zur Heiligen Katharina in Oberdürnbach stellen der Bariton Daniel Gutmann und Andrea Linsbauer am Klavier am 19. September ab 18 Uhr neben Liedern des Genius Loci auch Werke von Franz Schubert, Franz Lehár u. a. vor, dazu liefert Gerti Drassl literarische Kostproben aus dem Werk von Lotte Ingrisch. Ebenfalls noch im September geht am 27. September im Haus der Kunst in Baden die Beethoven-Serenade über die Bühne, bei der sich der Bariton Rafael Fingerlos und die Pianistin Eloise Bella Kohn ab 16 Uhr Liedern von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert widmen, ergänzt um eine Rezitation von Lyrik und Prosa aus Klassik und Romantik durch Sophie Aujesky.
Am 4. Oktober präsentiert dann die Randhartinger-Serenade ab 17 Uhr im Festsaal von Ruprechtshofen Kompositionen von Benedict Randhartinger und Franz Schubert sowie die selten aufgeführten „Deutschen Lieder“ von Ludwig Spohr; Interpretinnen bzw. Interpreten sind der Bariton Clemens Unterreiner, die Violinistin Laura Gfrerer und der Pianist Andreas Fröschl. Im historischen Rahmen der Burg Perchtoldsdorf gelangen dann bei der Hugo-Wolf-Serenade am 11. Oktober ab 18 Uhr u. a. Franz Schuberts „Deutsche Tänze“ sowie Hugo Wolfs „Mörike-Lieder“ zur Aufführung. Darüber hinaus gibt es Musik von Erich Wolfgang Korngold sowie Lyrik aus der Feder von Novalis und Franz Schubert. Es spielt die Junge Philharmonie Wien unter Michael Lessky; Solistinnen sind Rebecca Nelsen (Sopran) und Petra Morzé (Rezitation).
Am 16. Oktober lassen Benjamin Sattlecker (Bariton), Anne Harvey-Nagl (Violine), Bernadette Bartos (Klavier), Lena Fankhauser (Viola) und Mara Achleitner (Violoncello) bei der Schönberg-Serenade im Schönberghaus in Mödling ab 19.30 Uhr Lieder und Streichtrios von Arnold Schönberg und Ludwig van Beethoven sowie ausgewählte Bearbeitungen aus dessen Liederzyklus „Lieder verschiedener Völker“ erklingen. Am 18. Oktober spannt die Joseph-Haydn-Serenade ab 19 Uhr im Haydn-Geburtshaus in Rohrau einen Bogen von der englischen Liedkultur von Joseph Haydns „Canzonettas“ bis zu Franz Schubert und Johannes Brahms, die das Erbe Haydns fortschrieben, sowie zu englischsprachigen Liedwerken des 20. Jahrhunderts von Roger Quiltier u. a.; Ausführende sind der Tenor Kieran Carrel und der Pianist Ammiel Bushakevitz.
In der in diesem Rahmen seit dem Vorjahr bespielten Ehemaligen Synagoge St. Pölten findet am 25. Oktober ab 18.30 Uhr die Serenade des Exils statt, bei der das Publikum neben Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio in d-moll, Gustav Mahlers „Rückert-Liedern“ sowie Werken von Erich Wolfgang Korngold und Lee Bradshaw auch „Panta rhei“ der 1939 emigrierten Komponistin Ursula Mamlok erwartet. Neben dem Trio Delyria ist dabei auch die Mezzosopranistin Hagar Sharvit zu hören. Zum Finale gelangt dann am 1. November im Salon Krenek in Krems durch den Tenor Thomas Ebenstein und die Pianistin Sarah Tysman Ernst Kreneks „Reisebuch aus den österreichischen Alpen“ op. 62 in voller Länge zur Aufführung, ergänzt um Auszüge von Joseph Lorenz aus Kreneks autobiografischer Schrift „Im Atem der Zeit“; die Krenek-Serenade beginnt um 17 Uhr.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02742/9005-4999, e-mail [email protected] und www.serenadenkonzerte.at.
Rückfragen & Kontakt
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Mag. Rainer Hirschkorn
Telefon: 02742-9005-12175
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