- 20.08.2026, 11:30:02
- /
- OTS0064
Flugrettung: Wien und Niederösterreich ebnen Weg für Echtkosten-Abrechnung ab 2028
Einsätze des Wiener Rettungshubschrauber sollen in Zukunft nach Flugminuten abgerechnet werden
Die Finanzierung des Wiener Flugrettungsdienstes wird auf neue Beine gestellt. Bislang wurden die Kosten für den Rettungshubschrauber pauschal 50:50 zwischen den Ländern Wien und Niederösterreich geteilt. Der in Wien stationierte Rettungshubschrauber Christophorus 9 des ÖAMTC fliegt seit nunmehr 25 Jahren Einsätze im Auftrag der beiden Bundesländer; Evaluierungsberichte haben gezeigt, dass durchschnittlich 80 Prozent der Einsätze in Niederösterreich geflogen werden und nur 20 Prozent in Wien. „Wien und Niederösterreich sind daher auf einem konstruktiven und guten Weg, ab 2028 mittels einer 15a-Vereinbarung die Einsätze nicht mehr pauschal, sondern in Flugminuten abzurechnen. Damit werden die Kosten der Hubschrauber-Einsätze von den Bundesländern exakt nach den tatsächlich geflogenen Zeiten beglichen“, unterstreichen die zuständigen Landesräte Peter Hacker für Wien, Anton Kasser und Eva Prischl für Niederösterreich bei einem Medientermin.
Als Zwischenschritt wird von den Landesrät*innen eine Übergangsregelung vereinbart, die das Jahr 2027 betrifft, in dem die 50:50 Kostenaufteilung formal weiter beibehalten wird, aber mittels einer einmaligen zusätzlichen Zahlung von 500.000 Euro durch Niederösterreich an Wien ein finanzieller Ausgleich erfolgen wird. Die drei Landesrät*innen machten zum Abschluss des Medientermins noch einmal auf die sehr lösungsorientierte und faire Atmosphäre in den Gesprächen aufmerksam, die durchaus Vorbildwirkung auch für andere noch offene Fragen zwischen den Bundesländern haben wird.
Der Wiener Rettungshubschrauber fliegt seit 2011 im Auftrag der beiden Bundesländer Wien und Niederösterreich Einsätze. Der Hubschrauber wird ebenso wie der Pilot vom ÖAMTC zur Verfügung gestellt. Die Flugretter (Sanitäter) werden von der Wiener Berufsrettung gestellt, die Notärzte gemeinsam von Wiener Berufsrettung und Wiener Gesundheitsverbund.
Rückfragen & Kontakt
Mag. Norbert Schnurrer
Mediensprecher Stadtrat Peter Hacker
Tel.: +43 1 4000 81233
E-Mail: [email protected]
Jan Teubl, MSc (WU)
Pressesprecher Landesrat Anton Kasser
Tel.: +43 676 81212345
E-Mail: [email protected]
Mag. Anton Heinzl
Pressesprecher Landesrätin Eva Prischl
Tel.: +43 2742 9005 12576
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK






