- 20.08.2026, 07:33:32
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UNIQA mit höherem Ergebnis im ersten Halbjahr 2026
- Verrechnete Prämien steigen um 12,0 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro
- Combined Ratio netto auf sehr gutem Niveau von 91,6 Prozent
- Ergebnis vor Steuern legt um 10,5 Prozent auf 327 Millionen Euro zu
- Konzernergebnis netto wächst um 11,1 Prozent auf 258 Millionen Euro
- Positiver Ausblick 2026 mit Ergebnis vor Steuern von 540 bis 570 Millionen Euro bestätigt
„Das erste Halbjahr 2026 zeigt, dass wir mit unserer Strategie ‚UNIQA 3.0 – Growing Impact‘ auf Kurs sind. Wir steigern sowohl unser Ergebnis vor Steuern als auch unser Konzernergebnis erneut deutlich und wachsen gleichzeitig bei den Prämien mit starken 12 Prozent profitabel. Diese Kombination aus Kundenfokussierung, Wachstum und Ertragskraft ist die Grundlage unseres langfristigen Erfolgs“
, sagt Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.
Die Wachstumsperspektiven in Zentral- und Osteuropa bleiben attraktiv. Die Volkswirtschaften in den CEE-Märkten wachsen weiterhin dynamischer als in der Eurozone, auch wenn das Marktumfeld durch den intensiven Wettbewerb anspruchsvoller geworden ist. Damit bleiben die CEE-Märkte ein wesentlicher Wachstumstreiber der Gruppe. In ihren internationalen Märkten erzielte UNIQA ein profitables Prämienwachstum von starken 6,9 Prozent.
Auch das Österreich-Geschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr mit einem Wachstum von 4,2 Prozent sehr erfreulich. Vor allem die Schaden- und Unfallversicherung zeigte eine hohe Dynamik, das Firmenkundengeschäft erwies sich erneut als wichtiger Wachstumstreiber und auch die Gesundheitsversicherung setzte ihren Wachstumskurs fort.
Erfolgsfaktor Diversifikation
Insgesamt verzeichnete die UNIQA Gruppe im ersten Halbjahr 2026 ein starkes Prämienwachstum von 12,0 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern legte um 10,5 Prozent auf 327 Millionen Euro zu. Das Finanzergebnis verdoppelte sich auf 176 Millionen Euro.
Eine bedeutende Rolle spielte auch das sehr gut verlaufende Geschäft der Rückversicherung UNIQA Re in Zürich. Die breite Aufstellung von UNIQA über die Wachstumsmärkte in CEE und den Heimatmarkt Österreich sowie über die Sach-, Lebens- und Gesundheitsversicherung hinweg erwies sich erneut als wichtiger Stabilitätsfaktor.
„Das erste Halbjahr ist operativ stark verlaufen. Es ist uns gelungen, profitables Wachstum mit einer erfreulichen Ergebnisentwicklung zu verbinden. Unser stabiles Kerngeschäft, die besonders gute Performance unserer Kapitalveranlagung und das Ausbleiben größerer Naturkatastrophen im bisherigen Jahresverlauf geben uns Rückenwind. Damit sind wir auf einem sehr guten Weg, unser Ziel von 540 bis 570 Millionen Euro Ergebnis vor Steuern für das Gesamtjahr 2026 zu erreichen“
, schließt Brandstetter.
Signifikante Wachstumsbeiträge in allen Segmenten
Die Schaden- und Unfallversicherung – mit rund zwei Dritteln der Prämien das größte Segment der Gruppe – verzeichnete ein hohes Prämienwachstum von 16,2 Prozent auf 3.163 Millionen Euro (1 – 6/2025: 2.723 Millionen Euro).
Wesentlichen Anteil daran hat die Rückversicherungsgesellschaft UNIQA Re in Zürich, deren externes Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr sehr stark ausfiel.
Bei einer sehr guten technischen Profitabilität mit einer Combined Ratio netto von 91,6 Prozent (1 – 6/ 2025: 90,5 Prozent) betrug der Beitrag zum Ergebnis vor Steuern 177 Millionen Euro (1 – 6/ 2025: 183 Millionen Euro).
Auch die Gesundheitsversicherung leistete mit einem Wachstum von 7,9 Prozent auf 875 Millionen Euro (1 – 6/2025: 811 Millionen Euro) und einem deutlich gestiegenen Ergebnis von 24 Millionen Euro (1 – 6/ 2025: 5 Millionen Euro) einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung.
In der Lebensversicherung lagen die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Produkte um 2,6 Prozent höher bei 886 Millionen Euro (1 – 6/2025: 863 Millionen Euro). Zugleich verbesserte sich der Beitrag zum Ergebnis vor Steuern auf 126 Millionen Euro (1 – 6/ 2025: 108 Millionen Euro).
Die Contractual Service Margin (Vertragliche Servicemarge) erhöhte sich auf 6.317 Millionen Euro (1. Jänner 2026: 5.879 Millionen Euro). Diese seit IFRS 17 neue Bilanzposition stellt die in Zukunft erwarteten Gewinne aus Versicherungsverträgen dar.
Das versicherungstechnische Ergebnis von UNIQA sank leicht um 4,9 Prozent auf 360 Millionen Euro (1 – 6/2025: 378 Millionen Euro).
Das Kapitalanlageergebnis verbesserte sich aufgrund der soliden Performance der internationalen Finanzmärkte deutlich um 46,7 Prozent auf 587 Millionen Euro (1 – 6/2025: 400 Millionen Euro), das Finanzergebnis hat sich de facto auf 176 Millionen Euro verdoppelt (1 – 6/2025: 88 Millionen Euro).
Die Earnings per Share erhöhten sich bei einem um 11,1 Prozent gestiegenen Konzernergebnis von 258 Millionen Euro von 76 auf 84 Cent. Der Return on Equity stieg auf 16,3 Prozent (1 – 6/2025: 15,7 Prozent). Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II blieb nahezu unverändert auf hohen 271 Prozent (31. Dezember 2025: 275 Prozent).
In diesem Video erläutert Kurt Svoboda, Vorstand für Finanz- und Risikomanagement bei der UNIQA Insurance Group AG, die aktuellen Ergebnisse.
Bildmaterial Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.
Unternehmensausblick
Für das Geschäftsjahr 2026 liegt der Fokus von UNIQA unverändert auf starkem Wachstum bei gleichzeitig attraktiven versicherungstechnischen Margen in den beiden Kernmärkten Österreich und CEE sowie auf dem schrittweisen, profitablen Ausbau des externen Rückversicherungsgeschäfts. Die geopolitischen Rahmenbedingungen bleiben instabil. Gleichzeitig ist mit einer Zunahme wetterbedingter Schäden zu rechnen. Die Prognose zur künftigen Geschäftsentwicklung ist daher mit Unsicherheiten verbunden. Vorbehaltlich außergewöhnlich hoher, negativer Belastungen durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen bestätigt UNIQA auf Basis des ausgezeichneten Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr ihren Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2026 und erwartet ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 Millionen und 570 Millionen Euro. Auch an der Strategie einer Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent hält UNIQA fest. Auf Basis einer jährlich steigenden Dividende je Aktie soll den Aktionär:innen weiterhin eine progressive und attraktive Beteiligung am Unternehmenserfolg geboten werden.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.
UNIQA Group
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgesellschaften in ihren beiden Kernmärkten Österreich sowie Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 21.000 Mitarbeiter:innen und exklusive Vertriebspartner:innen betreuen in 14 Ländern mehr als 18 Millionen Kund:innen.
In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent die zweitgrößte Versicherungsgruppe. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in elf Märkten vertreten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.
Rückfragen & Kontakt
Klaus Kraigher
Pressesprecher
UNIQA Insurance Group AG
Telefon: +43 664 8231997
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.uniqa.at
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