• 19.08.2026, 16:52:32
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Hattmannsdorfer begrüßt Genehmigung für WAG Loop: „Wichtiger Schritt für mehr Versorgungssicherheit“

Ausbau stärkt Importmöglichkeiten aus dem Westen und macht Österreichs Energieversorgung resilienter – Infrastruktur künftig auch für Wasserstoff nutzbar

Wien (OTS) - 

Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer begrüßt die heute erteilte Genehmigung für das Infrastrukturprojekt „WAG Loop 1“ in Oberösterreich. Mit dem Ausbau der West-Austria-Gasleitung wird die Importkapazität aus Richtung Deutschland deutlich erhöht und damit die Diversifizierung der österreichischen Gasversorgung weiter gestärkt. Die zusätzliche Leitung soll zudem künftig für den Transport von Wasserstoff genutzt werden können.


Das grüne Licht für den WAG Loop ist ein wichtiger Schritt für mehr Versorgungssicherheit und einen resilienten Wirtschaftsstandort. Österreich muss Energie aus unterschiedlichen Quellen und über unterschiedliche Routen beziehen können. Mit dem Ausbau schaffen wir zusätzliche Importkapazitäten aus dem Westen, reduzieren Abhängigkeiten und stärken damit Haushalte und Betriebe. Gleichzeitig investieren wir in eine Infrastruktur, die auch für Wasserstoff genutzt werden kann. Strategische Energieinfrastruktur ist eine Standortfrage – deshalb müssen solche Projekte rasch umgesetzt werden“, Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.


Im Rahmen des Projekts errichtet Gas Connect Austria zwischen Oberkappel und Bad Leonfelden einen rund 40 Kilometer langen, weitgehend parallel zur bestehenden WAG verlaufenden Leitungsstrang. Dadurch soll die Importkapazität aus Deutschland von rund 90 auf 117 TWh pro Jahr steigen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Der Bund unterstützt das für die Versorgungssicherheit strategisch wichtige Projekt mit bis zu 70 Millionen Euro.


Der Ausbau ist zugleich ein Baustein für die Weiterentwicklung der österreichischen Energieinfrastruktur: Die neu errichteten Anlagen werden soweit möglich wasserstofftauglich ausgeführt und schaffen damit die Grundlage, künftig auch erneuerbaren Wasserstoff über die Westroute nach Österreich zu transportieren.

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