- 19.08.2026, 08:53:04
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FPÖ – Nepp: Das System Ludwig ist am Ende – Ludwig und Nevrivy müssen gehen
Gespräch über den Verkauf von Wiener Gemeindebauwohnungen zeigt das wahre Gesicht der Genossen
Fassungslos machen den Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp die neuesten Enthüllungen aus den Ruck-Files, bei denen es um den möglichen Verkauf von Wiener Gemeindebauwohnungen geht: „Der eigentliche Skandal reicht längst über Ernst Nevrivy hinaus und führt direkt zu Bürgermeister Michael Ludwig. Ludwig saß selbst bei jener brisanten Runde mit SPÖ-Granden und Versicherungsbossen am Tisch, bei der laut Medienberichten ein möglicher Verkauf von Wiener Gemeindewohnungen Thema war. Nun lässt er in seiner Verzweiflung erklären, ein Verkauf wäre niemals angedacht oder in Erwägung gezogen worden. Unglaubwürdiger geht es nicht mehr, Herr Bürgermeister!“
Nevrivys Aussagen passen für Nepp nahtlos ins Bild. Der SPÖ-Bezirksvorsteher sprach in der mittlerweile berühmt-berüchtigten Viererrunde sogar davon, einen Teil der Gemeindewohnungen zu „verklopfen“, bezeichnete den Bau neuer Gemeindewohnungen als „völligen Schwachsinn“ und hielt 100.000 bis 150.000 Gemeindewohnungen für ausreichend. „Das sind keine zufälligen Aussagen eines einzelnen Funktionärs. Hier zeigt sich das wahre System Ludwig: Hinter verschlossenen Türen wird über den Verkauf von Gemeindewohnungen und städtischem Eigentum gesprochen, und sobald die Sache auffliegt, will niemand etwas davon wissen. Ludwig kann sich nicht länger hinter Dementis und seinen Parteifreunden verstecken. Er war selbst dabei und trägt die politische Verantwortung!“
Für Nepp, der eine Offenlegung sämtlicher Inhalte dieses Treffens fordert, steht fest, dass Ludwig wie auch Nevrivy nun endgültig rücktrittsreif sind: „Ein Bürgermeister, der über die Veräußerung von Wiens Tafelsilber auch nur nachdenkt, hat an der Stadtspitze nichts mehr verloren! Das System Ludwig, das auf Hinterzimmerpolitik, Verschleierung und gegenseitiger Rückendeckung fußt, ist am Ende!“
Abschliessend hält Nepp fest: „Das Gerede von einer angeblich unautorisierten Aufnahme oder einer bloß launigen Herrenrunde zieht längst nicht mehr. Dieses Tonband ist vielmehr ein schonungsloses Protokoll darüber, wie in diesem Wiener Machtsystem Politik gemacht wird. Je mehr Details ans Licht kommen, desto mehr verdichtet sich das Bild eines Systems der Packelei und Hinterzimmerpolitik. Damit bekommen auch Rucks Aussagen über die mutmaßliche Intervention rund um das AUVA-Projekt zusätzliches Gewicht. Man darf gespannt sein, welche Absprachen und Deals aus dieser Runde noch ans Tageslicht kommen.“
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