- 18.08.2026, 09:46:32
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Haimbuchner/Dim: „Türkisch-Unterricht für Volksschüler – auch mit österreichischer Staatsbürgerschaft“
FPÖ OÖ kritisiert Bildungsminister für Parallelstrukturen im Klassenzimmer: Fehlender Überblick, falsche Prioritäten – „Erstsprachenunterricht“ kostet jährlich 26 Millionen Euro
Die durch eine parlamentarische Anfrage der FPÖ bekannt gewordenen Zahlen zum sogenannten Erstsprachenunterricht sorgen auch in Oberösterreich für scharfe Kritik. Rund 26 Millionen Euro fließen jährlich in Unterrichtsangebote in anderen Erstsprachen – darunter auch Türkisch. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Bildungsministerium offenbar keinen ausreichenden Überblick darüber hat, welche Sprachen an welchen Standorten tatsächlich angeboten werden. Für FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und FPÖ-Klubobmann Thomas Dim ist das ein bildungspolitisches Fiasko. „Die Schule muss der Ort sein, an dem Kinder die gemeinsame Sprache dieses Landes sicher erlernen. Wer Millionen in fremdsprachige Parallelangebote steckt, während vielerorts Deutschkenntnisse fehlen, setzt die falschen Prioritäten“, betont Haimbuchner. „Integration gelingt nicht durch das Hofieren von Parallelstrukturen, sondern durch klare Anforderungen, gemeinsame Regeln und eine starke deutsche Unterrichtssprache.“ ****
Besonders brisant sei laut FPÖ, dass auch zahlreiche Schüler mit österreichischer Staatsbürgerschaft am Erstsprachenunterricht teilnehmen. Als Beispiel wurde eine Volksschule in Freistadt bekannt, an der 32 Schüler am Türkisch-Unterricht teilnehmen sollen – davon 24 mit österreichischer Staatsbürgerschaft. „Wenn Kinder mit österreichischer Staatsbürgerschaft teilweise in fremder Sprache unterrichtet werden, während gleichzeitig über Deutschdefizite geklagt wird, dann muss man sich ehrlich fragen, was in der Integrationspolitik schiefläuft“, so Haimbuchner.
„Jeder Euro, der in der Schule ausgegeben wird, muss den Kindern beim Aufstieg helfen. Der Schlüssel dazu ist Deutsch“, erklärt Dim. Die FPÖ Oberösterreich fordert daher eine umfassende Evaluierung und Eindämmung des Erstsprachenunterrichts, vollständige Transparenz über Kosten, Standorte, Sprachen und Teilnehmerzahlen sowie eine klare Umschichtung der Mittel für echten Bildungsfortschritt.
Anfragebeantwortung: https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/5576/imfname_1773897.pdf
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