• 18.08.2026, 09:17:02
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FPÖ – Schütz: Magistrats-Einschüchterungsmethoden wären in Privatwirtschaft undenkbar

Mitarbeiter müssen vor roter Magistratsdirektion geschützt werden. Nichts aus Kutheil-Affäre gelernt

Wien (OTS) - 

Die neuen Vorwürfe rund um den Umgang mit Mitarbeitern des Wiener Marktamtes sorgen bei der freiheitlichen Personalsprecherin im Wiener Rathaus LAbg. Angela Schütz, für Kopfschütteln. Medienberichten zufolge sollen Mitarbeiter vor einem Gespräch mit der Magistratsdirektion ihre Mobiltelefone abgeben haben müssen. In dem Gespräch soll zudem Druck ausgeübt worden sein, damit keine Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.

„Wenn Mitarbeiter vor einem Gespräch ihre Handys abgeben sollen, dann dürfte man offenbar nichts aus der Affäre rund um Kutheil und Co. gelernt haben“, kritisiert Schütz das offenbar anhaltende Klima der Angst in der MA59, sowie das anmaßende Verhalten der dortigen Führung. Gerade angesichts der immer wieder erhobenen Mobbingvorwürfe innerhalb des Wiener Magistrats ist ein derartiger Umgang mit Mitarbeitern besonders problematisch: „Die Stadt Wien muss endlich begreifen, dass ihre Mitarbeiter nicht die Untertanen der roten Parteizentrale unter dem Kommando von Bürgermeister Ludwig sind. In jedem professionell geführten Unternehmen würden bei derartigen Vorwürfen sämtliche Alarmglocken schrillen und die ersten Arbeitsrechtjuristen bereits aktiv werden. Im roten Wien scheint man hingegen noch immer zu glauben, dass Druck und Einschüchterung geeignete Führungsinstrumente sind“, so Schütz.

Für die freiheitliche Personalsprecherin zeige der aktuelle Fall ein grundsätzliches Problem: „Wer Kritik äußert oder Missstände nach außen trägt, darf nicht das Gefühl bekommen, anschließend unter Druck gesetzt zu werden.“ Schütz stellt sich vor die Mitarbeiter und fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der Personal- und Führungskultur der Stadt: „Es braucht dringend eine Entsozifizierung der Wiener Magistratsdirektionen. Parteipolitische Netzwerke und über Jahrzehnte verfestigte Abhängigkeiten haben in einer modernen Verwaltung nichts verloren!“

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