- 18.08.2026, 09:00:43
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FW-Langthaler: Arbeit wird in Österreich zum Luxusgut!
46,30 Euro pro Arbeitsstunde – Schwarz-Rot-Pink muss endlich Lohnnebenkosten und Abgaben senken, bevor Österreich noch mehr Arbeitsplätze und Investitionen verliert!
Die aktuellen Zahlen zu den Arbeitskosten sind ein weiteres Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Österreich: Eine geleistete Arbeitsstunde kostet heimische Betriebe mittlerweile durchschnittlich 46,30 Euro. Der EU-Schnitt liegt bei lediglich 34,90 Euro. Österreich liegt damit um mehr als elf Euro pro Stunde über dem europäischen Durchschnitt.
Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist dabei eines völlig klar: Es geht nicht um niedrigere Löhne für Arbeitnehmer. Im Gegenteil – Leistung muss sich für die Menschen wieder stärker auszahlen. Das Problem ist die enorme staatliche Belastung des Faktors Arbeit. Zu viel von dem, was ein Unternehmen für einen Arbeitsplatz aufwendet, landet bei Steuern, Abgaben und Lohnnebenkosten statt am Konto des Beschäftigten.
Genau hier verliert Österreich im internationalen Standortwettbewerb zunehmend den Anschluss. Während unsere Unternehmen mit schwacher Konjunktur, hohen Energiepreisen und ausufernder Bürokratie kämpfen, verteuert der Staat jeden Arbeitsplatz zusätzlich. In zahlreichen mittel- und osteuropäischen Ländern liegen die Arbeitskosten nur bei einem Bruchteil des österreichischen Niveaus. Wer glaubt, heimische Betriebe könnten solche Kostenunterschiede dauerhaft durch höhere Produktivität kompensieren, verweigert die wirtschaftliche Realität.
Für die FW ist deshalb klar: Arbeit darf nicht länger zum Luxusgut werden! Die Lohnnebenkosten müssen massiv sinken, Arbeit und Leistung steuerlich spürbar entlastet und staatlich verursachte Standortkosten konsequent reduziert werden. Gleichzeitig müssen Bürokratie, Gold-Plating und unnötige Vorschriften zurückgedrängt werden. Österreich muss wieder ein Land werden, in dem sich die Schaffung eines Arbeitsplatzes lohnt und Unternehmen investieren können, ohne von Abgaben und Regulierungen erdrückt zu werden!
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Wenn eine Arbeitsstunde in Österreich bereits 46,30 Euro kostet, müssen bei dieser Bundesregierung sämtliche Alarmglocken schrillen! Wir wollen keine niedrigeren Löhne – wir wollen, dass Arbeitnehmer mehr von ihrer Leistung haben und Betriebe für Beschäftigung weniger belastet werden. Der Staat muss endlich seinen Zugriff auf Arbeit reduzieren! Arbeit muss wieder leistbar, Leistung wieder attraktiv und Beschäftigung wieder belohnt werden. Wenn Schwarz-Rot-Pink weiter zuschaut, verlieren wir Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand.“
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